Planet LUG Untermain

March 10, 2010

Alexander Mayer

Wheelie Content of the Week #2

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by Alexander at March 10, 2010 01:29 PM

Wheelie Content of the Week #1

Es war der 19. September, wir sind den ganzen Tag durch das Sauerland gebrummt und saßen nun alle zusammen in Marcs Garten um den Grill und ließen den Tag ausklingen. Wir wussten, dass das unsere letzte gemeinsame Tour für 2009 gewesen sein würde, so sponnen wir neue Ideen für 2010.

Neben verschiedenen Zielen für Twitaly 2.0.10 hatten wir auch die Idee uns von Lothar Schauer zeigen zu lassen, wie man richtig Wheelies fährt. Das klang doch nach einem vernünftigen Vorschlag.

Ende Februar machten wir dann Nägel mit Köpfen und meldeten uns für die Wheely Days am 30. Mai in Bad Arolsen an.

Ich twitterte irgendwann aus Blödsinn mal den Wheelie Content of the Day. Ich glaube es war ein Link zu einem YouTube Video. Tut aber an sich auch nichts zur Sache… Mir gefiel einfach die Idee durch so einen kleinen Schnipsel wieder an die Vorfreude auf das anstehende Event erinnert zu werden.

Allerdings wäre mir ein tägliches Posting deutlich zu viel geworden, weshalb aus dem “Wheelie Content of the Day” der “Wheelie Content of the Week” wurde.

Und hiermit fing alles an:

Tja und jetzt gibt es jeden Mittwoch (bis zum 30. Mai) einen neuen Wheelie Content. :)

by Alexander at March 10, 2010 01:25 PM

Petition zur Änderung der Motorradführerscheine

Jochen von moto1203 hat einen Blogeintrag veröffentlicht, in dem er auf die Änderungsvorschläge des KFZ-Verbandes für Motorradführerscheine eingeht.

Kurz gesagt:

  • FS Klasse M soll mit 15 möglich sein
  • FS Klasse A1 soll wieder im PKW Führerschein mit inbegriffen sein

Ich finde die Vorschläge sehr unterstützenswert und kann nur jedem, der das genau so sieht, empfehlen, die Onlinepetition von “Bike und Business” mitzuzeichnen!

by Alexander at March 10, 2010 11:54 AM

March 08, 2010

Sebastian Suchanek

Winter reloaded

Krokus im Schnee

Krokus im Schnee

Nachdem der Winter bislang ja schon ungewöhnlich schneereich und teilweise auch kalt war, hatte man letzte Woche das Gefühl, daß der Frühling nun mit Macht komme. Doch weit gefehlt, in der Nacht von Freitag auf Samstag gab’s nochmal kräftigen Schneefall (und ich auf der A3 mittendrin ;) ): 4–5 cm bei uns und im Spessart sogar am Sonntag selbst gemessene 9 cm bei Waldaschaff und 18 cm(!) bei Rohrbrunn.

In den vergangenen zwei Nächten (also Samstag/Sonntag und Sonntag/Montag) fiel die Temperatur dann in der Nacht auch nochmal auf -7°C. Für die nächsten Tagen kündigt die Wettervorhersage etwas höhere Temperaturen und Schmuddelwetter an. Schau’n mer mal… ;)

by Sebastian at March 08, 2010 09:16 PM

Bayerische Selbstzensur

Während die Absetzung des damaligen ZDF-Intendanten Nikolaus Brender vor einem Jahr aus politisch motivierten Gründen vergleichsweise hohe Protestwellen schlug, wurschtelt derweil der Bayerische Rundfunk in fröhlicher Selbstzensur vor sich hin. Während man beispielsweise das Entfernen von Merkels Achselschweiß anno 2005 auf dem Grünen Hügel noch unter „humorig-skurril“ könnte, legt man beim BR aktuell mal wieder Hand an ernstere Themen: Während des diesjährigen Derbleckens auf dem Nockherberg hatte Michael Lerchenberg alias Bruder Barnabas mit seiner scharfen Fastenpredigt empörte Reaktionen hervorgerufen.

Und, oh Wunder – bei der Wiederholung der Sendung fehlte auf einmal nicht nur besagte KZ-Anspielung, sondern auch gleich noch die Kritik an der bayrischen Polizei, der Lerchenberg einerseits Langsamkeit bei Notfällen sowie in Anspielung an den Tod von Tennessee Eisenberg Schießfreudigkeit andererseits vorgeworfen hatte. Bravo, lieber Bayerischer Rundfunk, das hätte das DDR-Fernsehen auch nicht besser hinbekommen können.

by Sebastian at March 08, 2010 07:40 PM

March 07, 2010

Christian Sahm

Billiger gehts nicht

Nichts ist zu billig, um damit ein Stück Film zu belichten. Und da das im Moment meine Art zu fotografieren ist, ist es nicht verwunderlich, dass es diesmal eine Drei-Euro-Kamera war, die den letzten Film belichten durfte.

Pure plastic

Sascha hat mir vor ewigen Zeiten eine Unterwasserkamera geschenkt. Komplett Plastik, mit einer “Focus free” 28mm-Plastik-Linse, gedacht um unter Wasser bunte Bilder zu fabrizieren, ohne Angst zu haben, dass eine teure Digitalkamera Schaden nehmen könnte. Ca. 3 € dürfte da als Einkaufswert angesetzt werden.

Irgendwann hatte ich mal das UW-Gehäuse abgenommen und musste feststellen, dass die Kamera sehr leicht und reichlich kompakt ist. Doch ob sie auch nur ansatzweise Bilder fabrizieren könnte, das musste jetzt ein Test zeigen.

Pure plastic

Und siehe da. Ohne Fokussierung, ohne Blendeneinstellung, ohne Belichtungseinstellung… einfach nur Auslösen und dann den Film per Rädchen weiterspulen. Bingo.

Ich habe halt zunächst mal einen SW-Film belichtet und diesen dann selbst entwickelt und Pi x Daumen eingescannt.

Pure plastic

Natürlich sind die Bilder aus digitalem Blickwinkel betrachtet lächerlich schlecht, aber wenn man eh schon die ganze Zeit lomographisch denkt, dann ist das alles gar nicht so schlecht.

Pure plastic

Und einfacher fotografieren kann man nun wirklich nicht mehr. Jede Point-n-Shoot moderner Herstellung ist superkompliziert dagegen.

Pure plastic

Das ist noch simpler als Holga, Lomo oder Diana. Geradezu überirdisch simpel. Und umso beeindruckender, dass ein belichteter Film dabei herauskommt.

Pure plastic

Ach ja, und das ist das tolle Stück… vielleicht lackier ich sie mir mal noch schwarz, denn das Gelb sieht schon arg verboten aus…

3€-Camera

Pure plastic

by Christian at March 07, 2010 07:11 PM

Heute mal länger

Heute gings zur Abwechslung zum Klettern in die T-Hall. Und dabei offenbarte sich mal wieder meine größte Schwäche: die Ausdauer. Insbesondere seitdem mich Bouldern viel mehr fasziniert, hat meine Ausdauer große Lücken bekommen.

Von daher war es einerseits recht frustrierend, dass einem in jeder Tour die ne 7 im Schwierigkeitsgrad hat, früher oder später der Saft ausgeht… andererseits ist es auch mal wieder gut, dass man wieder lernt, ressourcenschondend zu klettern und auch mal strategisch über Ruhepunkte etc. nachzudenken. Beim Bouldern ist das alles ja eher höchst unnötig.

However, Spaß gemacht hats mal wieder, auch wenn ich den Eintritt von fast 15€ doch eher aberwitzig finde… da zahl ich doch lieber die 9€ im Blockwerk… und verballer dann aber das Eingesparte (und noch etwas mehr) durch den Verbrennungstrakt meines Autos… :-(

Mach doch mal einer ne coole Boulderhalle in Aschaffenburg, Alzenau oder Hanau auf…

by Christian at March 07, 2010 06:57 PM

March 04, 2010

Christian Sahm

Fünf zu drei

Schon lange war ich nicht mehr so heiß aufs Klettern respektive Bouldern wie im Moment. Demnach wird die Bilanz Nichtklettertage zu Klettertage auch immer besser. Oder anders ausgedrückt: mir gehen langsam die freien Trainingstage aus.

Sonntag Bouldern, Dienstag Bouldern, heute, Donnerstag, Klettern und wahrscheinlich am Sonntag wieder Bouldern. Und eigentlich hätte ich am Montag noch in Hanau Routenschrauben wollen, aber das hat leider nicht geklappt. Naja, Kletter- und Ruhetage geben sich die Klinke in die Hand… wer braucht da noch Trainingsbalken oder eigene Boulderwand zuhause? An den Ruhetagen sollte man ja ruhen und nicht auch noch trainieren…

Aber es sind halt auch nur noch 5 Wochen und dann geht es schon nach Bleau. Die Ziele sind hoch gesteckt, eine 6A steht mindestens auf dem Plan. Leider gänzlich und weit ab vom Plan ist z.Zt. die Gewichtsentwicklung. Gut, mein Planziel war sehr sportlich oder gar utopisch mit unter 80kg nach Bleau zu fahren. Im Moment tut sich trotz sehr sparsamer Ernährung auf der Waage überhaupt keine Besserung kund. Im Moment stehe ich ungefähr da, wo ich beim letzten Bleau-Besuch im Oktober auch stand. Gut, ich bin stärker als im Oktober, aber das wird es nicht rausreissen.

Irgendwie müssen in den verbleibenden Wochen noch mindestens vier bis fünf Kilo runter… nur sag mir einer wie… naja, es wird sich weisen…

by Christian at March 04, 2010 03:14 PM

Donnerstag, 1, 2, 3…

Am Montag hatte ich mich noch aufgeregt und mir Luft gemacht… seitdem ein paar Mal ordentlich Luft geholt und jetzt am Donnerstag drei Kunden weniger. Unglaublich befreiend so was…

Kunden, die entweder wenig Umsatz machen und viel fordern, oder sogar einen permanent unter Druck setzen, sind nicht das, was ich brauche. Mein Nervenkostüm ist den jetzt fast 15 Jahren Job schon reichlich strapaziert und da zählt jetzt langsam Qualität statt Quantität. Oder anders ausgedrückt: es geht nicht darum viele Kunden glücklich zu machen, sondern die richtigen Kunden glücklich zu machen. Und richtig und falsch unterscheide ich momentan über die Relation Erwartungshaltung/Leistung zu Profit. Eine Leistung, die die Kundenerwartung befriedigt oder gar darüber hinaus geht, und ein Profit daraus, der die Leistungserbringung rechenbar macht.

Und da das bei manchem Kunden nicht mehr stimmt, musste ich mmich leider von zwei Kunden trennen und einen neuen Kunden ablehnen.

Merke: ein Hauch Egoismus im Job ist auch als Dienstleister nicht verboten, sondern eher grundlegend erforderlich. Sonst bringt es alles nichts außer ein frühzeitigeres Ableben. Und das braucht kein Mensch…

by Christian at March 04, 2010 03:07 PM

March 03, 2010

Sebastian Suchanek

Vorläufig wieder Privatsphäre

Michael war gestern zwar schneller, allerdings muß ich natürlich die Sache auch noch kommentieren. ;) Wie man sicherlich inzwischen mitbekommen hat, hat gestern das Bundesverfassungsgericht das bisherige Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung gekippt und damit en passant der Politik auch gleich noch eine schallende Ohrfeige verpaßt. Daß mich das freut, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Allerdings, und da wird das Thema wieder dem Blogmotto „Hirnfasching“ gerecht, war die Nachrichtenlage der letzten beiden Tage wieder leicht skurril: Während Bundesmutti Angela die CeBit besuchte, werfen sich Industrie und Bundesregierung gegenseitig vor, falsch mit dem Thema (Vorrats-)Datenspeicherung umzugehen.

Weniger erfreulich ist allerdings ein andere Komponente der Angelegenheit, über die ich in der Vergangenheit bereits geschrieben habe: Gäbe es das Bundesverfassungsgericht nicht, wären die Bürgerrechte in diesem Land bereits deutlich sturmreifer geschossen. Das wirft ein äußerst bedenkliches Licht auf das Macht- und Menschen-Verständnis der Politiker dieses Landes und mir graut vor dem Tag, an dem es die Politik schafft, „linientreuere“ Richter ins Bundesverfassungsgericht zu manövrieren.

by Sebastian at March 03, 2010 09:07 AM

March 02, 2010

Michael Bappert

Gewonnen!…?

Das Bundesverfassungsgericht hat die Vorratsdatenspeicherung in seiner jetzigen Form als verfassungswidrig erklärt, d.h. das Gesetz ist nichtig! Und das mit einer schallenden Ohrfeige an die Politik — wieder einmal. Die Verfassungsbeschwerde von ca. 35.000 Bürgern war also durchaus gerechtfertigt. Big Brother Germany ist damit vorerst mal zurechtgestuzt.

Mal sehen, wie der zweite Wurf für das Gesetz aussehen wird, insbesondere da die Europäische Union (hier: Parlament & Kommission) die zugrundeliegende Richtlinie vermutlich überarbeiten wird.

by Michel at March 02, 2010 09:48 AM

Christian Sahm

Wenn montags…

… jeder Kunde denkt, dass sein Problem das wichtigste ist, dann weißt Du, dass Du den falschen Job hast oder Du die Kunden falsch erzogen hast.

Zur Ausgangslage sei gesagt, dass ich im Moment echt genug zu tun habe. Letzte Woche, an sechs Tagen, 74 Stunden gearbeitet. Neben Unmengen Kleinkram das neue Magazin auf den Weg gebracht und am Samstag 80 Motive von Mädels in Bikinis fotografiert… eine durchaus kurzweilige Woche und nur an einem Abend vor 22 Uhr aus dem Büro rausgekommen.

Dass ich trotz dieser Intensität nicht reich werde, sollte hinlänglich bekannt sein. Im Gegenteil, im Moment will jeder nur Geld von mir: die Bank, das Finanzamt, die Gemeinde, der Steuerberater, die Heizung müsste mal überarbeitet werden und die Heizöltanks sind auch kurz vor der Trockenlegung. Wenn mir heute jemand 10.000,- € schenken würde, wären sie morgen weg und ich hätte mir selbst noch nichts gönnen können.

Und während die einen nur mein Geld wollen, wollen andere nur meine Zeit, genauer meine Arbeitszeit, meine Arbeitsleistung. Da sollte man meinen, dass es sich hierbei um einen glücklichen Zufall handelt, denn stehen Leistung und Entlohnung doch normalerweise in einem kausalen Zusammenhang. Man leistet und dafür wird man entlohnt. Aber nein, was ist denn auch schon normal…?

Mal davon abgesehen, dass jeder meiner Kunden der Meinung ist, dass sich die Welt nur um ihn dreht und seine Probleme und Schmerzen die einzigen auf diesem Planeten sind, so mangelt es mir v.a. eindeutig an der Wertbemessung anderer Menschen, respektive meiner, Leistung. Wenn jemand der Meinung ist, dass ich mich jetzt sofort um seine Probleme zu kümmern habe, und das immer sobald er sich meldet, dann geht das einfach nur, wenn ich dafür entsprechend Geld bekomme, denn dann kann ich neben diesem Kunden nur noch zeitlich unkritischen Kleinkram erledigen. D.h. aber bei einer Firma wie unserer, dass ich von diesem Kunden gut und gerne 4000,- im Monat bekommen müsste. Den Rest kann der Kleinkram erledigen. Wenn der Kunde aber im Jahresmittel maximal 800,- € Umsatz im Monat bringt, dann geht das halt nicht. Einzig der Kunde, stellvertretend für alle Kunden, versteht das einfach nicht. Denn betriebswirtschaftliche Grundregeln gelten natürlich für das Kundenunternehmen, aber nicht für das des Dienstleisters.

Natürlich verstehe ich einen Kunden, der für eine bescheuerte Anzeige im Amtsblatt 40,- Euro ausgibt und für die Gestaltung der Anzeige nicht nochmal das gleiche ausgeben will. Aber sorry, wenn ich eine halbe Stunde brauche, dreimal telefonieren muss, drei E-Mails verschicken darf, weil es noch zwei Änderungen gibt, und das Ganze Freitag Nachmittag um vier, weil um fünf Druckunterlagenschluss von dem stinkigen Blättchen ist, dann sind 40,- € verdammt nochmal geschenkt. Wenn ich dafür auch noch wichtige, richtige Arbeit unterbrechen muss, dann wäre das Doppelte noch geschenkt.

Tja, und dann sind da dann bevorzugt montags noch die Kunden, die sich wundern, warum Montag früh die Aufrräge, die sie freitagmittags erteilt haben, noch nicht erledigt sind. Normalerweise bin ich da ja gar nicht so. Samstage hau ich mir ja des öfteren (eigentlich andauernd) um die Ohren, um für irgendwen irgendwas zu erledigen… um für ihn oder sie fröhliche Umsätze und Erträge zu erzielen… während ich mir gleichzeitig noch Gedanken um nicht bezahlte Rechnungen machen kann. Noch schöner wird es, wenn Kunde im Urlaub war und dann frisch ausgeruht zurückkommt und der Meinung ist, dass ich ja jetzt all seine Ideen sofort (und idealerweise für lau, denn der Urlaub war ja teuer) umsetzen kann…

Nein. Schluss. Aus. Akku leer, Schnauze voll. Ich hab nur ein Leben und ich kann mir keine Summe vorstellen, für die ich es an irgendjemand anderen verkaufen würde. Aber 40,- € sind definitiv schonmal 6 Stellen zu wenig. Meine Wochenenden sind mir, der Feierabend wird auch wieder eingeführt. Wenn etwas nicht fertig und erledigt wird, dann soll Kunde hingehen, wo er will. Wenn ich den Job, den ich eigentlich mal ziemlich gern gemacht habe, hinschmeisse, dann muss er auch woanders hin. Und ich bin (mal wieder) an einem Punkt angelangt, an dem ich kurz davor bin.

Ich habe Menschen und Tiere, die meine Zeit wollen und denen ich Zeit geben will. Ich habe Hobbies, die mir Spaß machen und deren Ausübung mich begeistern kann. Und ich werde nicht jünger. Noch wenige Monate und ich werde 35 und die letzten 10 Jahre sind an mir vorbeigeflogen, weil ich sie vor lauter Arbeit, lauter Machen und Tun, nicht mal mitbekommen habe.

Die nächsten Tage werde ich einige Kunden zum Teufel jagen, der Erste musste es gestern schon erleben, und manch Anderen vor die Wahl stellen: Zahlen oder Lassen. Um Zeit und Energie zu verschenken, ist mir beides zu eng bemessen…

Ich könnte mich jetzt noch Stunden lang darüber auslassen und aufregen, aber selbst dafür ist mir die Zeit zu schade.

by Christian at March 02, 2010 06:14 AM

March 01, 2010

Christian Sahm

I’ll be watching you

Kollege Rheker war sehr großherzig und beschenkte mich mit einem aussergewöhnlich passenden Präsent: Andy Summers’ Bildband über die Welttournee von The Police 1980-83.

Andy Summers ist nicht nur ein exzellenter Gitarrist (und bekanntlich der Gitarrist von The Police), sondern auch ein sehr guter und ambitionierter Fotograf. Während der Tourneen mit der Band waren seine Nikon FE und F3 seine ständigen Begleiter und er nutzte sie beständig und auf sehr eindrucksvolle Art und Weise. Das daraus resultierende Werk nannte er sehr stimmig “I’ll be watching you”. Es hat auf 375 Seiten über 600 SW-Bilder zu bieten, von Summers aus über 25.000 Negativen handverlesen, und zeigt über drei Jahre hinweg die Welttournee der Band, ganz nah, ganz intim, von innen heraus. Zu den Bildern gesellen sich Tagebuch-Einträge von Summers, die den Bildern noch mehr Tiefe geben. Summers ist durchaus ein sehr begabter Fotograf, der es durchaus zu mehr Ruhm hätte bringen können, wenn er nicht ein noch besserer Gitarrist wäre. Seine Motivwahl ist sehr breit gestreut. Neben den Details backstage, auf der Bühne oder in Tourbus und Hotels, sind es vor allem die Anleihen an Street- und Landschaftsfotografie, die das Buch sehr kurzweilig und gleichzeitig anspruchsvoll werden lassen.

Jedem Police-Fan ist das Buch ans Herz zu legen. Wenn man wie ich, neben dem Police-Fan, noch Fotofan im Allgemeinen und großer Fan von analoger Schwarzweiß-Fotografie ist, dann ist das schon quasi ein Must-Have. Danke Sascha, dass es für mich ein Have geworden ist.

by Christian at March 01, 2010 12:27 AM

February 28, 2010

Christian Sahm

Viel Haut und etwas Stoff

Die letzte Woche war eine der härteren in der letzten Zeit. Neben dem normalen Wahnsinn musste die nächste Ausgabe unseres Magazins fertiggemacht und in die Druckerei geschickt werden. Und der krönende Abschluss kam am Samstag.

Donnerstag Nacht um halb zwölf war die erste Hürde genommen und die Druckdaten des neuen Magazins lagen auf dem FTP-Server der Druckerei. Und auch wenn bis dahin an keinem Abend vor 22 Uhr Feierabend war und ich bis in die Morgenstunden noch Artikel fertig- oder umschreiben musste, so kam das dicke Ende dieser Woche doch erst noch am Samstag: wie letztes Jahr einen ganzen Tag lang zwei junge Mädels in der Bademode der Saison fotografieren.

Bikini

Waren es letztes Jahr noch 40 Motive, die fotografiert werden sollten, so waren es dieses Jahr deren 80. Und demnach waren die Befürchtungen, dass es ein sehr langes Shooting werden könnte durchaus berechtigt. Doch bewahrheitet hat es sich nicht.

Bikini

Denn auch, wenn es doppelt so viel wahr, so hat sich doch schon eine echte Routine bei allen Beteiligten eingespielt und so dauerte das Shooting nur ca. 1 Stunde länger als im Jahr zuvor.

Bikini

Und da kann ich nur sagen: es gibt schlimmere Arbeiten als so etwas…

Bikini

Okay, anstrengend war es dennoch, zumal nach so einer Woche, und demnach gehörte der Rest des Wochenende auch alleine mir. Keine Arbeit, keine Kundenwünsche. Am Ar…

Ich bin heute an diversen Sturmschäden vorbei nach Mainz gegurkt und war brav im Blockwerk bouldern. Und jetzt ist das Wochenende bald schon wieder rum und ab morgen früh geht der Wahnsinn wieder weiter… Mahlzeit.

Bikini

by Christian at February 28, 2010 06:09 PM

Alexander Mayer

Holpriger Saisonauftakt

Endlich! Die Schneematsch- ist wieder der Asphaltschicht gewichen und als Entschädigung für die vielen kalten Tage unter der Plane wollte ich das Fahrwerk meiner Suzi überholen.

Am Heck war die ganze Sache auch sehr einfach:

  • Neue Dämpfer bestellen.
  • Warten.
  • Anschrauben.
  • Fertig!

Dass es mit der Gabel etwas mehr Arbeit geben würde war klar, dass es aber so ausarten würde hätte ich nicht gedacht.

In der Theorie wollte ich die Gabel komplett zerlegen, durchspühlen, und mit neuen Simmerringen und Faltenbälgen wieder zusammenbauen. Nunja, in der Theorie eben.

Der Ausbau ging zügig vonstatten und das Zerlegen brachte den Grund für das seltsame, hoppelige Ansprechverhalten der Gabel zu Tage:

Die Standrohre sind verschlissen. (Und zwar nicht zu knapp.)

Gut dass ich fast alle Teile zweimal habe. Schlecht dass der Vorbesitzer meiner Ersatzteilesuzi der Meinung war er müsse die Standrohre zum Öffnen der Gabel in den Schraubstock einspannen und damit die komplette Chromschicht am oberen Ende kaputt machen.

Tja, jetzt darf ich mich erstmal auf die Suche nach einer anderen Gabel/neuen Standrohren machen.

Mist.

by Alexander at February 28, 2010 05:09 PM

February 23, 2010

Christian Sahm

Lomo und so

Auch wenn ich etwas am Kränkeln bin, sitze ich doch um fast zwei Uhr noch da und schreibe an meinem Artikel über Lomografie. Passend dazu sind heute einige Filme aus dem Labor gekommen, deren Bilder alle eines gemeinsam haben: weit entfernt von Perfektion, aber mit Charme.

Also, ich mag den Lomo-Gedanken: irgendeine Schrott-Kamera, irgendein Film drin und dann einfach mal draufhalten.

Lomo

Klar, perfekt sieht anders aus. Aber die Farben, die Vignette, das Korn… das macht schon was her.

Lomo

Und wenn es nur schneebedeckte Waldwege im Abendlicht sind. Oder Holzstühle.

Lomo

Lomo

Für mich haben die einen gewissen Charme, den man ansonsten nicht mehr hat. Digitaler Perfektion sei Dank. Oder anders ausgedrückt: es braucht schon einiges an Aufwand in Photoshop um ein digitales Bild aus ner D3 mit fettem 24-70/2.8 auf Full-Plastik zu pimpen.

Lomo

Und das Abhandensein jeglichen optischen Glases bringt halt auch schonmal Seltsames auf den Film.

Manchmal aber auch einfach Schlichtes…

Lomo

Mir plaisierts zumindest.

Lomo

by Christian at February 23, 2010 12:50 AM

February 21, 2010

Sebastian Suchanek

Bastel-Flurschaden

Neben dem Beizen habe ich mich gestern und heute auch noch auf andere Weise bastlerisch betätigt. Dumm ist nur, wenn man eigentlich etwas reparieren will und dabei erstmal noch größere Schäden anrichtet. Aber deswegen heißt dieses Blog ja auch „Hirnfasching“. ;) Hier gibt’s die ganze Geschichte.

by Sebastian at February 21, 2010 08:32 PM

Christian Sahm

Rock den Block

Heute gings nach Mainz ins Blockwerk. Erstens um einen gewissen Trainingszustand für Bleau zu etablieren und zum anderen weil ich noch ein paar Bilder fürs sechs3 machen musste… beides erledigt und die Finger sind noch ganz.

Denn beim letzten Besuch reichten mir drei Stunden, um drei Löcher in die Fingerhaut zu reissen. Heute ist nach vier Stunden Bouldern immer noch alles zu. Was ein Glück.

Blockwerk

Und weil es Sonntag immer so ist, war auch heute das Blockwerk reichlich besucht, was dem Spaß aber keinen Abbruch tut. Lustig wars, leidlich erfolgreich und jetzt, zurück vorm Rechner, heißt es weiterarbeiten…

Blockwerk

Blockwerk

Blockwerk

Blockwerk

by Christian at February 21, 2010 05:48 PM

Sebastian Suchanek

Warum wir nicht mehr sehen können

Um es gleich vorweg zu nehmen: Mit „sehen“ meine ich nicht unbewußtes Sehen, so wie man auf der Straße eine rote Ampel sieht oder einen Laternenpfahl, um nicht dagegen zu laufen. Solches Sehen kriegen die Meisten wohl noch hin. Es geht mir auch nicht um „künstlerisches Sehen“ im weiteren Sinn, so wie man zum Beispiel einen Sonnenuntergang sieht und ihn schön findet oder wie man ein interessantes Fotomotiv sieht. Nein, es geht mir um bewußtes Sehen in dem Sinn, daß man rein technische Bildqualität beziehungsweise deren Abwesenheit erkennt. Denn das ist eine Fähigkeit, die anscheinend heutzutage vielen leider fehlt. Warum das so ist, darüber habe ich mir meine Gedanken gemacht.

Auslöser dafür, wieder intensiver über diese Problematik nachzudenken, war eine Usenet-Diskussion, die sich um das Für und Wider von ClearType drehte, einer Technologie, welche die Schriftdarstellung insbesondere auf TFT-Displays verbessern soll. Dabei werden am Rand von Schriften als eine Art modifiziertes Antialiasing die sogenannten RGB-Subpixel getrennt angesteuert, um so die wahrgenommene Auflösung und damit die Schärfe der Schriftdarstellung zu erhöhen. Das Problem dabei: es entstehen Farbsäume an den einzelnen Buchstaben, die den Text zumindest unter bestimmten Umständen deutlich matschiger aussehen lassen und die, gehässig formuliert, schlicht einen Bildfehler namens Chromatische Aberration darstellen. Erschreckt hat mich bei dieser Diskussion, wie vehement diese Technik von einigen Diskutanten verteidigt wurde und zum Beleg auch noch Screenshots gepostet wurden, bei deren Anblick die Schrift vor lauter Farbsäumen vor meinen Augen flimmerte und mir beinahe übel wurde.

So kam ich auf die Frage, wie es dazu kommen kann, daß solche eklatanten Bildfehler als toll und sogar als Verbesserung gegenüber eines gestochen scharfen Schriftbildes ohne ClearType – und bei kleinen Schriften auch ohne Antialiasing – empfunden werden. Um es gleich vorweg zu nehmen: meiner Meinung nach gibt es mehrere Ursachen, die sich aber alle unter dem Stichwort „Abstumpfung“ zusammenfassen lassen.

Ein ganz prägnantes Beispiel dafür sind billige Digitalkameras. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ich habe absolut nichts gegen Digitalkameras, auch nicht per se gegen billige. Das Problem liegt im Umgang damit: Von breiten Bevölkerungsschichten werden solche Kameras schlicht danach gekauft, welches Modell am billigsten ist, auch werbewirksam hohe Megapixel-Zahlen mögen eine Rolle spielen. Doch genau diese Kombination aus niedrigem Preis und vielen Pixeln führt zu Kameras mit Sensoren, die bereits bei niedrigen ISO-Einstellungen anfangen, starkes Rauschen zu produzieren. Da solche Kameras dann oft auch noch mit lichtschwachen (weil ebenfalls billigen) Objektive ausgestattet sind, drehen die Automatiken  in den Kameras (ich behaupte, daß nur eine Minderheit an Kamerabenutzern sich mit den absoluten Grundlagen der Fotografie wie Belichtungszeit und Blende auseinandersetzt und der große Rest die Vollautomatiken der Kameras benutzt – schließlich hat die Werbung ja automatisch schöne Bilder versprochen) die Sensorempfindlichkeit nach oben, was für noch stärkeres Rauschen sorgt. Hilfsweise, bei gezündetem Blitz in einer Kompaktkamera, zu einer grotesken Lichtverteilung im Bild.

Als Resultat erhält man also riesige Mengen an schlechten, weil verrauschten Bildern, die aber über kurz oder lang als normal hingenommen werden, weil man sich einerseits irgendwie daran gewöhnt hat, andererseits der Nachbar, Freund, Arbeitskollege oder sonstwer mit seiner Kompaktkamera ja auch die selbe Bild-„Qualität“ erhält.

Den gleichen Effekt, nur noch wesentlich stärker, rufen die inzwischen allgegenwärtigen „Foto“-Handys hervor. Ich gebe zwar zu, daß es inzwischen vereinzelt Modelle gibt, die eine für gelegentliche Schnappschüsse akzeptable Bildqualität liefern, jedoch habe ich schon genügend Bilder aus Handys – die aus meinem eigenen Siemens M75 eingeschlossen – gesehen, die wirklich extrem schlecht waren. Um beim Beispiel M75 zu bleiben: Das produziert einen brutalen Cyan-Stich in den Bildern, hat einen übel eingeschränkten Dynamikumfang und ist derart unscharf, daß man Mühe hat, die etwas kleiner geschriebenen technischen Daten zu entziffern, wenn man beim Saturn einen A3-Preis- und Infoaufsteller formatfüllend fotografiert hat. Getoppt wird das dann höchstens noch von Handy-Videos, wo dann zur schlechten Standbildqualität noch bildfüllende Kompressionsartefakte und nutzerverschuldet hochseeverdächtiges Kamerawackeln hinzukommen.

Ein anderes Beispiel sind die Flachbildfernseher, die hierzulande besonders zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wie Pilze aus dem Boden schossen. Doch insbesondere zur damaligen Zeit brachten diese Fernseher zwei eklatante Nachteile mit sich: Abgesehen von Blu-ray und HD-DVD (die auch noch selten, weil teuer, waren) war an Bildquellen in HD-Auflösung noch nicht zu denken. Da aber die Panels in den Geräten bereits HD-Auflösung hatten, mußte jegliches Bildmaterial vom Fernseher in der Auflösung hochgerechnet werden, was zur damaligen Zeit weitgehend mehr schlecht als recht gelang. Die Folge war eine schon an sich maue Bildqualität. Erschwerend kam noch hinzu, daß Flachbildfernseher grundsätzlich eine Anzeigefläche im Seitenverhältnis 16:9 haben, Mitte der 2000er Jahre der weitaus größte Teil an Fernsehsendungen (wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich läßt, sogar die Übertragungen der genannten Fußball-WM) noch im Format 4:3 ausgestrahlt wurde. Aus Gründen die ich bis heute nicht wirklich verstehe (wahrscheinlich, weil ein entsprechend seitenrichtiges 4:3-Bild auf den eigentlich großen 16:9-Bildschirm doch recht bescheiden wirkt), war – und ist es in entsprechenden Fällen auch heute noch – bei der Mehrheit der Fernsehnutzer Usus, sich 4:3-Material auf einem 16:9-Bildschirm dergestalt anzuschauen, daß das Bild vom Fernseher in die Breite gezerrt wird. Gerne auch in der verschärften Version mit ungleichmäßiger Verzerrung (wenig in der Bildmitte, stark am linken und rechten Bildrand).

Das Resultat ist, ich schrieb es bereits, ein verzerrtes Bild, also ein grober Bildfehler. Auch hier konnte ich nirgends Widerspruch dagegen entdecken, im Gegenteil: Sogar mein Fernsehhändler behauptete damals, darauf angesprochen, „da gewöhne man sich daran“. Hätte er nur wenige Jahre zuvor versucht, seinen Kunden einen Röhrenfernseher mit derartigen Bildfehlern zu verkaufen, hätte man ihm die Ware wohl rechts und links um die Ohren gehauen. Auch hier kann ich mir die Akzeptanz der Fehler nur so erklären, daß durch das massenweise Sehen beziehungsweise Sehenmüssen eine Abstumpfung dagegen stattgefunden hat.

Um nun zum eingangs erwähnten ClearType zurückzukommen, so fehlt mir etwas die Erklärung, warum das als toll empfunden wird. Möglicherweise saßen viele Computernutzer früher vor Röhrenmonitoren mit unscharfem Bild und schlechter Konvergenz, so daß sie vom naturgemäß scharfen Bild von LC-Displays überrascht waren und sich den alten Bildeindruck zurückwünschten.

Zusammenfassend kann man also sagen, daß ich hinter dem ganzen Problem eine Spirale von technisch immer minderwertiger werdender Massenware und dagegen durch Gewöhnung abstumpfende Konsumenten vermute. Und ich fürchte, daß – von einigen wenigen Lichtblicken abgesehen – sich diese Spirale auch zukünftig weiter nach unten drehen wird. Und das eher schneller als langsamer…

by Sebastian at February 21, 2010 05:31 PM

Mehr Licht!

Bei der Baggersession hatte ich’s bei Christian miterlebt, vergangene Woche erging’s mir nicht besser: Ich hatte zum Fotografieren viel zu wenig steuerbares Licht in Form von Blitzen. Daher fühlte ich mich auch an die angeblich letzten Worte von Goethe erinnert, die ja auch „Mehr Licht!“ gewesen sein sollen. Gekommen ist das Ganze so:

Arbeitskollege Max hatte in den vergangenen Wochen und Monaten einen sogenannten Langwellenkreis als elektrische Prüfanlage konzipiert und zusammen mit Werkstattmitarbeiter Steffen aufgebaut. Nach Fertigstellung kam dann mir die Aufgabe zu, die Anlage fotografisch ins rechte Licht rücken zu dürfen (oder „müssen“ – je nach Perspektive ;) ). Neben einigen „banalen“ Übersichtsbildern hatte ich unter anderem auch noch die Idee zu einem bestimmten Bild im Kopf, dessen Umsetzung aber mangels geeignetem Licht doch etwas in die Hose ging.

Langwellenkreis

Langwellenkreis

Eigentlich hätte für obiges Bild in die Anlage mindestens ein Blitz gehört, um die hintere Spulenreihe zu erhellen, sowie links außerhalb des Bildes mehrere Blitze, um die Anlage halbwegs gleichmäßig auszuleuchten. Mit mehr Blitzleistung hätte man auch die Blende weiter schließen können, damit auch die Anlage scharf abgebildet wird, sowie das wirklich eklige Quecksilberdampflicht in unserer Halle „wegblasen“ können und bei der Gelegenheit auch gleich noch das überstrahlte Fenster im Hintergrund in den Griff bekommen. :|

„Hätte, könnte, sollte“ brachte mich dann aber auch nicht weiter und ich mußte mit dem, was ich hatte auskommen, nämlich einem einzelnen 580EX II links oben am langen Arm, was das Verlängerungskabel OC-E3 eben hergab. Das Ergebnis stellt mich eigentlich nicht so recht zufrieden (an dieser Stelle ist es wohl unnötig zu erwähnen ist, daß eine Wiederholung des Fotos natürlich nicht möglich ist, da die Anlage bereits wieder abgebaut und verkauft wurde :( ), geblieben ist aber die Erkenntnis, daß ich definitiv mehr Blitze und passende Funkauslöser brauche.

PS: Und wenn Christian und Sascha mehr Zeit hätten, wären jetzt auch die Farbfilterfolien fertig – dann hätte der Blitz nicht auch noch so einen fiesen Farbstich produziert. ;)

by Sebastian at February 21, 2010 01:48 PM

Frisch gebeizt

Nachdem ich in letzter Zeit schon zwei mal „in real life“ auf mein CD-Regal-Projekt angesprochen wurde, ist es wohl wirklich höchste Zeit, mal wieder daran zu arbeiten. ;) Also habe ich mich gestern und heute mal daran gemacht, die Frontplatten der Schubladen mit der kürzlich gekauften Beize zu behandeln.

Gebeizte Schubladen-Frontplatten

Gebeizte Schubladen-Frontplatten

Jetzt liegen sie rundum gebeizt zum gründlichen Trocknen im Keller und soweit sieht das Ergebnis auch ganz brauchbar aus. Lediglich die Hohlkehlen der Zierleisten machen mir etwas Sorgen: Die waren nach dem Fräsen in einem ziemlich „zerrupften“ Zustand, weshalb ich sie mit etwas Holzkit verspachtelt und nachgeschliffen habe. Genau dieser Kit scheint aber die Beize nicht nur schlechter anzunehmen als das übrige Holz, sondern zusammen mit der Beize auch einen recht unschönen Grauton (statt des gewünschten Rotbraun) zu entwickeln. :|

Ich warte jetzt erstmal ab, wie die Sache aussieht, wenn alles richtig trocken ist, dann schauen wir weiter.

by Sebastian at February 21, 2010 01:16 PM

February 20, 2010

Andreas Kraus

Pasta

Pasta mit frischen  Champions, selbst geriebenen Parmesan und Gekochtem Schinken in Sahnesoße:

Pasta

by Andreas at February 20, 2010 02:01 PM

Christian Sahm

Stills auf Hell

Der Druckunterlagenschluss für die nächste Ausgabe unserer sechs3workstyle kommt mit Riesenschritten auf mich zugerannt und neben der Tatsache, dass ich noch etliche Seiten Text verfassen darf, musste ich gestern wieder ein paar Stills fürs Heft schießen.

Und die Bandbreite reichte von Essbarem über Hörbares und Lesbares bis hin zum Trinkbaren… bzw. eigentlich eher zum Behältnis von Trinkbarem. Und wenn man einen Artikel über Weingläser im Heft hat, dann muss man halt auch Gläser fotografieren, auch wenn das in der Quick ‘n’ Dirty – Variante gar nicht so einfach ist…

Wine glass

… und ich leider auch feststellen musste, dass das  ein ganz weißer Hintergrund auch die Form der Gläser ziemlich wegbläst.

Bei einem Dosenöffner ist das nicht so das Problem.

Can opener

Und bei Orangen ist sowieso alles relativ.

Orange

Aber ich will jetzt noch nicht all zu viel verraten. In zwei Wochen gibts mehr…

Ach ja, und wenn bis Dienstag die Lomo-Filme entwickelt sind und ich die Filme von Dienstag auf Mittwoch Nacht gescannt hab, dann gibts evtl. auch davon noch einen kleinen Teaser…

Wine glass

by Christian at February 20, 2010 12:31 PM

February 19, 2010

Christian Sahm

Crash den IE

Heute habe ich mal unter Parallels geschaut, ob die Randgruppe der Internet Explorer-Benutzer mit dem neuen Design auch klar kommt. Zumindest unter IE7 gehts gut… unter IE6 siehts auch nicht schlecht aus. Bis das passiert.

IE_Crash

Mit einem Runtime-Error fährt es den IE6 an den Baum. Ich weiß nicht, ob es an Parallels liegt oder ob es nativ unter XP auch funktioniert… aber wenn einer noch XP mit IE6 laufen hat, dann kann er es gerne ausprobieren… oder doch besser mal ein wenig Updates und Upgrades fahren…

IE_Crash

by Christian at February 19, 2010 12:16 AM

February 18, 2010

Alexander Mayer

Pressemitteilung Odenwald Klassik Rennen 2010

Bereits im Dezember 2009 trudelte bei mir die Pressemitteilung des ADAC zum Odenwaldring Klassik Rennen 2010, mit der Anfrage, sie auch bei mir zu veröffentlichen ein.

Zwischen Motorradreisebüchern, Basteleien an Denis Caferacer und einem neuen Gewand für den Blog, ging die ganze Sache allerdings ein wenig unter.

Vom letztjährigen Klassik Rennen war ich sehr begeistert, weshalb es auch dieses Jahr wieder auf dem Programm steht.

(Außer der Termin für das Rennen überschneidet sich mit dem der nächsten Twitaly Tour, in diesem Fall müsste man leider auf meine Anwesenheit beim Rennen verzichten. ;))

Hier also der Pressetext:

Information 1

Jetzt vormerken: ADAC Odenwaldring Klassik 2010

Auch im kommenden Jahr werden Motorsportfans in den Wallfahrtsort Walldürn pilgern: Zur 3. Auflage der ADAC Odenwaldring Klassik. Nach den erfolgreichen Auftaktveranstaltungen der beiden letzten Jahre hat diese Veranstaltung nun seinen festen Platz im Terminkalender der Old- und Youngtimerszene gefunden.

Am 5. und 6. Juni 2010 werden auf dem im Dreiländereck zwischen Baden, Bayern und Hessen gelegenen zwei Kilometer langen Flugplatzkurs wieder die vergangenen Zeiten lebendig, die an das in den 50er Jahren ausgetragene Odenwaldring-Rennen auf den Landstraßen im Nachbarort Buchen erinnern.

Das Programm verspricht mit einer attraktiven Mischung aus Parade bekannter Rennfahrer und seltener Rennmaschinen, Präsentationsfahrten, Gleichmäßigkeitsprüfung und echten Rennen schon jetzt für Attraktivität und Vielfalt.

Markenvielfalt ist bei den Teilnehmern der Gleichmäßigkeitsprüfung mit ihren Motorrädern aus den Vor- und Nachkriegsjahren angesagt, die vorwiegend auf englischen, italienischen und deutschen Fabrikaten um Pokale kämpfen. Dieses Teilnehmerfeld umfasst Rennmaschinen und Supersport-Motorräder bis zu den späten 80er Jahren.

Erstmals starten die Seitenwagenpiloten des Classic-Sidecar-Cup in Walldürn und tragen ihren dritten Wertungslauf aus. Vorher sammelten die Gespannartisten schon auf dem Schleizer Dreieck und im Motorpark Oschersleben fleißig Meisterschaftspunkte.

Auch die Solisten der glorreichen Zweitakt-Ära der 70er und 80er Jahre tragen einen weiteren Meisterschaftslauf zum Post-Classic-Cup 2010 aus, der vorher schon in Schleiz gastierte. Bekannte ehemalige Fahrer haben schon jetzt ihr Interesse angemeldet, sich noch einmal mit ihren Konkurrenten von damals freundschaftlich zu messen.

Aktuellen Rennsport bieten dagegen die Super-Moto-Maschinen, die letztes Jahr mit ihren spektakulären Drifts für reichlich Begeisterung unter den Zuschauern sorgten.

Weiterhin treffen sich Fahrer sportlicher und supersportlicher Motorräder zum Stummellenkertreffen. In den Hangars sind im Rahmen einer Ausstellung seltene Renn- und Sportmotorrädern zu bestaunen.

Schon heute können sich die Motorsportfans auf zwei interessante Tage in Walldürn freuen, den sie in ihrem Terminkalender schon jetzt rot vormerken sollten.

Weitere Informationen unter: www.klassik-motorsport.com
E-mails unter: info@klassik-motorsport.com

by Alexander at February 18, 2010 10:40 AM

February 17, 2010

Christian Sahm

Alles neu weil kaputt

Heute konnte ich im Büro ein neues 24″ Cinema Display in Empfang nehmen. Nicht, weil wir zuviel Geld hätten. Nein, der Hund hatte das schöne, alte 23″ Alu-Display am Montag geschrottet.

Naja, geschrottet ist etwas übertrieben… da hatten die Produktdesigner von Apple schon das Händchen mit im Spiel…

Cinema Display

Nun, eigentlich wurde nur das 4-in-1-Kabel (AC, DVI, USB und FW400) des Displays nur säuberlich filetiert. Problem dabei: das Kabel ist fest im Display verlötet und kann nicht getauscht werden… ergo, das Display ist reif für den Reststoffverwerter. Da fragt man sich schon, was sich so Produktdesigner dabei denken. Nicht viel, meines Erachtens.

Gut, wäre das ein Einzelfall gewesen, wenn auch ein sehr teurer, dann könnte ich damit leben. Aber dem ist nicht so. Zunächst fehlten ein paar Lederstiefeln plötzlich Teile der Rinderhaut, dann war das heimische, tragbare Telefon als Kauknochen missbraucht worden. Dann kam das Display und vor einer guten Stunde wurde ich der Schalte für den SAT-Receiver beraubt. Das wären dann zusammengerechnet 1000,- € innerhalb von zwei Wochen… das kann so nicht weitergehen. Noch ein Inzident und es gibt eine Maulkorbpflicht sobald ich den Raum verlasse und der Hund seiner eigenen Langeweile auch nur für 10 Minuten überlassen wird…

Cinema Display

by Christian at February 17, 2010 11:11 PM

February 16, 2010

Christian Sahm

Gibts nicht gibts nicht

Es gibt Sachen, die darf es gar nicht geben… gibt es aber doch. Manch Kundenwunsch gehört dazu. Und da gibt es echt nichts, was es nicht gibt.

Es gibt da im Web ja wirklich tolle Beispiele, wie Kunden durch Unwissenheit, Unverständnis, Lernresistenz oder schlicht maßlosem Realitätsverlust, so manchen Dienstleister an den Rand der totalen Verzweiflung treiben… und wenn ich mir hier oder hier die Geschichten durchlese, dann sehe ich immer häufiger Parallelen zu meiner täglichen Realität… das darfs doch echt nicht geben…

by Christian at February 16, 2010 06:14 PM

February 15, 2010

Christian Sahm

Noch 8 Wochen bis Bleau

Es ist nicht mehr lange hin und die Vorfreude wächst mit jeder Woche und jedem Trainingsprojekt. Doch, bis es soweit ist, bleibt noch viel zu tun.

So schaut es aus in Bleau… und so soll es auch wieder werden. Die Crew steht, die Gîte ist gebucht. 12. bis 17. April 2010.

Mit Markus, Thomas, Andi und David geht es auf, um die kleinen Blöcke zu stürmen. Und ein paar ganz spezielle Blöcke habe ich mir besonders auf die To-Do-Liste geschrieben.

La Marie Rose in Bas Cuvier, Bleaus erste 6A. Letztes Jahr von Thomas und Markus geknipst (hier ist Thomas noch in der Vorbereitungsphase), dieses Jahr mein Must-Have.

Und gleich nebenan, ist hier am linken Block, rechts des Risses, eine 6B-Platte, die mich fasziniert. Erstens weil sie einfach geil aussieht und zweitens weil sie teuflisch ist. Zwei erkennbare Griffe, die nicht mal gut sind, und Tritte, die man kaum erahnen kann (die aber dennoch irgendwie halten). Das wäre das Tüpfelchen auf dem i.

Und falls das alles im April nicht klappen sollte… shit happens, macht aber auch nix. Im Oktober kommen wir wieder…

Und doch muss bis April noch fleißig trainiert werden. Und Gewicht gemacht werden. Eigentlich hatte ich nochmal 10 kg Abnahme geplant, bin aber froh wenn es letztlich 8 kg Differenz zu letztem Oktober werden. Das Endziel kann ich für Oktober dann immer noch erreichen…

Und es muss noch einiges an Fingerkraft und Gesamtpower getan werden. Der Balken hängt, die Boulderwand zuhause gewinnt wieder mehr Bedeutung… nur die Angst wächst mit. Bloß keine Verletzung einfangen, nicht wieder die Ringbänder überanspruchen (mein KO im letzten Oktober in Bleau). Aber dennoch, no pain, no gain. Nur die Dosis muss halt stimmen… we will see.

by Christian at February 15, 2010 10:46 PM

Alles neu macht der Februar

Man muss ja das Rad nicht neu erfinden, um mal kurzerhand einen neuen Reifen aufzuziehen. Und so ist es mir nun nach einigen Bemühungen, fragwürdigen Versuchen und endlosem Verwerfen doch gelungen, meinem Blog ein neues Gewand überzustülpen.

Was ein Glück, denn die letzten Wochen und Monate hat mir das Bloggen wenig Spaß bereitet. Klar, diverse andere äußere Umstände haben dazu vehement beigetragen, aber allein schon das alte Design meines Blogs hat mir nur noch gestunken. Alle paar Jahre braucht es doch mal frischen Wind in der privaten Blogosphäre.

Gut, das neue Design ist noch nicht fertig… sondern eher noch work in progress… aber es ist ein Anfang. Wie ich finde, ein gelungener Anfang. Optisch etwas geradliniger, frischer…

Dann viel Spaß… der Rest kommt auch noch.

by Christian at February 15, 2010 10:08 PM

February 14, 2010

Sebastian Suchanek

Wintergrillen 2010

Gestern war bei mir – inzwischen das vierte Jahr in Folge – mal wieder Wintergrillen mit Freunden angesagt. Und dieses Mal war’s ein echtes Wintergrillen mit so viel Schnee wie noch nie.

Das fing bereits damit an, daß beim Aufbau gestern Vormittag bereits eine geschlossene Schneedecke lag. (2009 hatten wir als bisheriges „Schnee-Highlight“ beim Aufbau noch vereinzelte Schneeflecken…) Auch während des eigentlichen Grillens schneite es zeitweise leicht und gegen Ende der Party um Viertel vor Zwei hatten wir dann auch schon um die -5°C, das dürfte auch persönlicher Wintergrillen-Rekord sein. :D

Für das inzwischen ebenfalls traditionelle Weih­nachts­baum­ver­brennen hatten wir diesen Jahr als absoluten Rekord vier(!) Bäume plus einen „Bausatz-Baum“ – an dieser Stelle ein Dank an die Spender!

Über die restliche Nacht legten sich dann auch noch ein bis zwei Zentimeter Schnee über die Partyüberreste, so daß heute morgen dann die Bilder aus diesem Posting entstanden sind. :)

In diesem Sinne: Schön war’s, vielen Dank an alle für die Gastgeschenke und hoffentlich auf ein fünftes Mal im nächsten Jahr. :)

An dieser Stelle auch noch ein kleines Winter-Update: Heute hat es fast den ganzen Nachmittag über leicht geschneit, so daß aktuell wieder 4–5 cm Schnee auf dem Boden liegen.

by Sebastian at February 14, 2010 10:09 PM

February 13, 2010

Andreas Kraus

February 09, 2010

Sebastian Suchanek

Streichholz-Extrem-Makro

Vor kurzem hatte ich hier ja bereits über den Einsatz meines Lupenobjektives an der 1D berichtet. Da die damit entstandenen Bilder „dienstlich“ motiviert waren und vertraulich sind, kann ich sie hier jedoch leider nicht zeigen. Deswegen habe ich mir heute mal ein Streichholz geschnappt und das als Testobjekt für die „Extrem-Makrofoto-Kombination“ verwendet.

Zunächst nochmal kurz zur verwendeten Ausrüstung:

  1. Ein sogenanntes Lupenobjektiv Canon 3,5/20mm. Dieses Objektiv hat nichts mit einem herkömmlichen 20-mm-Objektiv gemeinsam, sondern ist speziell für den Anwendungsbereich „Makro“ entwickelt worden. Das wird unter anderem dadurch deutlich, daß es keine eigene Fokussiermechanik besitzt, sondern zum Beispiel durch ein Balgengerät fokussiert werden muß.
  2. Ein Balgengerät „Canon Auto Bellows“. Der stammt noch aus der Canon-FD-Zeit und ist mit entsprechenden Bajonetten vorne und hinten ausgerüstet.
    („Auto“, weil er in Kombination mit einem passenden Doppel-Drahtauslöser eine Steuerung der mechanischen Springblende angesetzter Objektive ermöglicht.)
    Canon gibt für die Kombination aus Auto Bellows, Lupenobjektiv 3,5/20mm und einer FD-Kleinbildkamera eine Vergrößerung von 3,92-fach (bei minimalem Balgenauszug) bis 10,72-fach (bei maximalem Balgenauszug, entspricht minimalem Auszug +137 mm) an. Da jedoch der in meinem Fall nötige Bajonett-Adapter „FD-EOS Macro Lens Mount Converter“ wie ein kurzer Zwischenring – also auszugsvergrößernd – wirkt und zudem die Kamera einen Formatfaktor von 1,3 hat, liegt die „gefühlte“ Vergrößerung bezogen auf Kleinbild eher im Bereich von 5× – 14×.
  3. Wie bereits erwähnt, als Kamera diente meine Canon EOS 1D Mark II nebst nötigem Canon Bajonett-Adapter.

Die folgenden Bilder sind unbearbeitet – vor allem unbeschnitten – mit Ausnahme der folgenden Arbeitsschritte:

  • Wegstempeln von hartnäckigem Schmutz auf dem Sensor (gerade bei den kleinen hier verwendeten Blendenwerten sieht man den halt leider extrem deutlich im fertigen Bild) sowie eines offensichtlichen Pixelfehlers ( :( ) im Sensor.
  • Verkleinern auf 800 Pixel horizontale „Kantenlänge“.
  • Nachschärfen, um die Unschärfe durch das Verkleinern auszugleichen.

Zum Vergleich erstmal ein Bild mit dem Canon EF 2,8/24-70mm L USM an der Nahgrenze bei f = 70 mm, das entspricht laut Canon einem Abbildungsmaßstab von 0,29:

EF 2,8/24-70mm L USM

Nun zwei Bilder mit den Lupenobjektiv 3,5/20mm bei minimalem Balgenauszug, einmal mit Blende f/3,5 und einmal mit Blende f/22. Bereits hier fällt die extrem geringe Schärfentiefe auf – zur Erinnerung: Der Streichholzkopf ist ungefähr 3,5 mm dick.

Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/3,5 (minimaler Balgenauszug)

Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/22 (minimaler Balgenauszug)

Und das ganze nochmal bei maximalem Balgenauszug:

Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/3,5 (maximaler Balgenauszug)

Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/8 (maximaler Balgenauszug)

Lupenobjektiv 3,5/20mm @ f/22 (maximaler Balgenauszug)

Das letzte Bild mit Blende 22 ist übrigens nicht falsch fokussiert. Daß das Bild insgesamt so unscharf ist, liegt an der Beugungsunschärfe, denn bedingt durch die starke Vergrößerung liegt die effektive Blende hier bei über f/250! Die Offenblende des Objektivs bei dieser Vergrößerung liegt entsprechend bereits über effektiv f/40, wodurch auch das Sucherbild entsprechend duster wird und die Fokussierung erschwert.

Und zum Schluß das ganze nochmal in der Übersicht:

Die drei Makrobilder im direkten Vergleich

by Sebastian at February 09, 2010 09:28 PM

February 07, 2010

Sebastian Suchanek

Klaus’ Navi

Bei gestrigen Linux-Stammtisch präsentierte Stammtischbruder Klaus seine neueste Bastelei: Er hatte sich sein Navigationsgerät vom Typ „Transonic PNA 6000T“ (das unter anderen auch unter Medion-Label im Handel war) etwas „modifziert“: Zunächst war es ihm mit einem Internet beschriebenen Trick gelungen, direkt das Windows CE zu gelangen, das „hinter“ der Navigationssoftware läuft. Von diesem WinCE aus kann er inzwischen ein an die Hardware angepaßtes Debian Linux booten, das sogar einen SSH-Zugang über die eingebaute USB-Schnittstelle bietet. Der SSH-Zugang zickt zwar noch etwas, aber immerhin… :)

Linux-Navi

Linux-Navi

Als nächstes hat sich Klaus vorgenommen, auch noch ein X Window System zum Laufen zu bekommen, das hat sich gestern Abend aber noch hartnäckig geweigert. In jedem Fall aber auch so schon sehr beeindruckend. :)

by Sebastian at February 07, 2010 09:30 PM

February 03, 2010

Sebastian Suchanek

Verpackungskünstler II

Einen Teil meiner Modelle kaufe ich eBay, besonders ältere, nicht mehr im Fachhandel erhältliche. Quasi zwangsläufig gerät man dabei immer mal wieder an wahre Verkäufer-„Koryphäen“. Daß so ein Modell durchaus etwas empfindlich sein könnte, sollte eigentlich jedem durchschnittlich intelligenten Menschen klar sein. Erst recht, wenn man gleich einen ganzen Schwung Modelle auf einmal verkauft (wie in diesem Fall), was beispielsweise eine Sammlungsauflösung nahe legt. Offensichtlich war das beim folgenden Verkäufer aber nicht der Fall, denn heute erreichte mich ein Modell per Post, bei dem um die Papp-Originalverpackung lediglich mit etwas Zeitungspapier umwickelt war:

Schlechte Verpackung

Schlechte Verpackung

Immerhin, die Sache war konsistent: Die „Zeitung“ war eine Bild. ;)

(Das eigentliche Modell war aber wider Erwarten gottseidank doch unbeschädigt.)

by Sebastian at February 03, 2010 09:47 PM

Ungesundes Gesundheitssystem

Am vergangenen Donnerstag hatte ich mir beim Schneeräumen dummerweise einen Hexenschuß eingefangen. (Autsch!) Also bin ich am Freitag gleich zur Hausärztin gegangen, die mir zwei Spritzen gab – die auch prima wirkten – und mir sozusagen zur Nachsorge noch ein Schmerzmittel aufschrieb. Eine N2-Packung Ibuprofen 400 mg, um genau zu sein.

Mit dem Rezept ging’s ab in die Apotheke. Dort wälzte die Apothekerin erstmal ihre Datenbank, bei welcher Kombination aus meiner Krankenkasse und Medikament-Hersteller die geringste Zuzahlung fällig wird. An dieser Stelle sollte man bereits stutzig werden: Warum lassen unterschiedliche Krankenkassen für die gleiche Wirkstoffmenge von unterschiedlichen Herstellern die Patienten unterschiedlich hohe Zuzahlungen leisten? Ein Schelm, wer böses dabei denkt…

Nach etwas Suchen zauberte die Apothekerin jedenfalls eine Packung vom einem Hersteller hervor, für die ich 5,— Euro hätte zuzahlen müssen. Mehr aus Neugier fragte ich, was denn volle Preis sei, wenn ich mir die Packung einfach so selbst kaufen würde. 10,… Euro war die Antwort. Auf den Einwand, daß das ja eigentlich auch nicht wesentlich mehr als die Zuzahlung sei, wurde auch die Apothekerin stutzig. Sie suchte noch ein wenig weiter und fand prompt eine N2-Packung 400er Ibuprofen von betapharm, die € 3,75 kosten sollte. Voller Preis wohlgemerkt, ganz ohne Krankenkasse.

Damit wäre dann der Hirnfasching komplett: Bekanntermaßen fällt das bundesdeutsche Gesundheitssystem von einem Milliardenloch ins nächste. Wie kann es dann sein, daß Hersteller A ein gleichwertiges Medikament wie Hersteller B anbieten und dafür den ca. dreifachen Preis verlangen kann und letzteres offensichtlich auch tatsächlich verkauft wird? Ich weiß, das läßt sich nicht so einfach pauschalisieren, aber wenn man überall einfach so 66% der Kosten sparen könnte, wäre unser Gesundheitssystem sehr schnell saniert. Auf jeden Fall bestätigt mich diese Geschichte in meiner Vermutung, daß das deutsche Gesundheitssystem in weiten Teilen hauptsächlich eine Geldverbrennungsmaschinerie ist, in der sich vermutlich einige wenige ganz gewaltig ihre (Privat)taschen füllen.

by Sebastian at February 03, 2010 09:28 PM

Christian Sahm

Buäh

Momentan ist hier ziemliche Stille, was aber eher daran liegt, dass ansonsten bei mir Land unter ist. Aber noch viel schlimmer ist, dass ich meinen Blog nicht mehr sehen kann… also sehen schon, aber er gefällt mir nicht mehr. Abhilfe dazu ist schon in Arbeit. Aber es wird wohl noch etwas dauern, bis sich hier vieles ändert und einiges tut….

by Christian at February 03, 2010 02:22 PM

February 02, 2010

Sebastian Suchanek

Winter-Update

Am vergangenen Wochenende ging’s in puncto Winter drunter und drüber, das rechtfertigt ein kleines Update meiner persönlichen Chronologie. :) In der letzten Woche hatte es mehrfach leicht geschneit, so auch Donnerstag und heftig am Freitagnachmittag (29.01.). Da es dabei aber +0,5 °C hatte, blieb der Schnee nicht richtig liegen, sondern taute gleich wieder, was abends dann entsprechend zu einer geschlossenen Schneematsch-Schicht von 1–2 cm Dicke auf der Straße führte. Da dann prompt in der Nacht die Temperatur wieder auf -1 °C bis -2 °C fiel, war aus dem Schneematsch am Samstagmorgen eine geschlossene Eisschicht auf der Straße geworden. Der Winterdienst funktionierte aber gut und die Straßen waren bald wieder frei.

Auch Samstagnachmittag schneite es bis in den Abend hinein, so daß dann am Ende trotz des Tauwetters zuvor wieder um die 8cm Schneedecke auf dem Boden lagen. Da sich aber nachmittags der Winterdienst nicht mehr blicken ließ, verwandelte sich die Hauptstraße im Ort durch den starken Autoverkehr abermals in eine geschlossene, spiegelglatte Eisdecke. Dadurch stellten auch die Stadtwerke den Busverkehr ein.  (Immerhin, Sonntagmittag hatte sich die Lage wieder entspannt.)

Gleich am Montag (01.01.) gab es abends abermals Schnee, so daß wir danach tatsächlich die Schallmauer von 10 cm Schneedecke erreicht hatten! Heute lag die Temperatur aber wieder um den Nullpunkt, so daß es wieder leicht taute und zudem regnet es schon den ganzen Abend über bei +1 °C. In höher gelegenen Landkreisgemeinden soll es aber noch schneien. Ach ja, inzwischen ist der Stadt Aschaffenburg tatsächlich das Streusalz ausgegangen

by Sebastian at February 02, 2010 09:51 PM

January 31, 2010

Andreas Kraus

Schnitzeltoast

Hier ist ein etwas aufwendigerer Toast:

Zuerst wurden Schnitzel und roher Schinken angebraten und auf den Toast gelegt, danach Zwiebel, Dörrfleisch, Paprika angebraten und mit Tomatenmark vermischt auf den Toast gegeben und mit Käse überbacken.

Schnitzeltoast

by Andreas at January 31, 2010 02:40 PM

January 30, 2010

Sebastian Suchanek

Um einen halben Zentimeter…

…vorbei ist auch daneben. Das kommt davon, wenn man eine große Kamera sein Eigen nennt. Aber der Reihe nach:

Heute wollte ich ein paar Makroaufnahmen mit recht hohem Abbildungsmaßstab machen, dazu habe ich meinen alten Canon Auto Bellows nebst Canon-Lupenobjektiv 3,5/20mm hervorgekramt, den ich noch aus FD-Zeiten habe. Auch einen passenden Canon „FD-EOS Macro Lens Mount Converter“ hatte ich mir auch schon vor längerer Zeit besorgt; also war alles vorhanden, um die gewünschten Bilder mit der 1D digital machen zu können. 

Balgengerät an der EOS 1D

Balgengerät an der EOS 1D

Doof dabei war nur, daß damals bei Canon niemand daran gedacht hat, daß irgendwann in einer fernen Zukunft mal ein massives 1D-Gehäuse an den Balgen hängen würde. Die Standarten sind leider um ca. 5–10 mm zu kurz, wodurch das Gehäuse unten an die Verstellschiene anschlägt:

Zu wenig Platz

Zu wenig Platz

Dadurch kann man die hintere Standarte nicht wie gewohnt zu Fokusieren verwenden, sondern muß sich mit dem Verstellen der vorderen Standarte und dem Verschieben der kompletten Konstruktion auf dem unteren Schlitten begnügen. Das geht zwar auch, ist aber umständlicher.

Prinzipiell hat das auch funktioniert, jedoch war die Ausschußquote extrem hoch: Manuelles Fokusieren macht nur sehr begrenzten Spaß, wenn der Schärfentiefebereich nur Millimeterbruchteile „groß“ und das Sucherbild darüber hinaus sackdunkel ist (effektive Blende läßt grüßen…).

Im Gegenzug bin ich von den wenigen, ansatzweise brauchbaren Bildern ziemlich begeistert. Die Bildqualität ist top, Canon hat(te) mit den Lupenobjektiv 3,5/20mm echte Qualitätsarbeit abgeliefert. :)

by Sebastian at January 30, 2010 11:52 PM

January 26, 2010

Sebastian Suchanek

Schneehöhen-Jojo

Der Winter 2009/10 erweist sich immer mehr als deutlich schneereicher aus die Winter der vergangenen Jahre. Allerdings verbunden mit einem starken Auf und Ab der Schneemengen, die tatsächlich auf dem Boden liegen: Nach dem starken Schneefall vom 12.01. schneite es in der darauffolgenden Nacht, so daß am 13. morgens sogar 8,5 cm Schnee lagen. Noch am Vormittag setzte dann allerdings Regen(!) ein, der den ganzen Tag über anhielt und in Verbindung mit Temperaturen über 0 °C den Schnee wieder sehr schnell schmelzen ließ. Das hätte nebenbei noch fast für einen überschwemmten Keller gesorgt, denn das Schmelzwasser war offensichtlich derart kalt, daß das Kabel des Schwimmerschalters an der Hebepumpe für den Ablauf vor der Kellertreppe so steif wurde, daß es der Schwimmer nicht mehr bewegen konnte. Als mir dann im Keller der Kunststoffdeckel des Pumpenschachtes entgegengeschwommen kam, war mir klar, daß man mal nach der Pumpe schauen sollte. ;)

Das schmuddelige Tauwetter hielt die ganze folgende Woche an, bis nur noch vereinzelte traurige und schmutzige Haufen Restschnee herumlagen, in der Fläche war der Schnee größtenteils weg. Dafür schneite es in der Nacht vom 24. auf den 25.01. wieder recht kräftig, so daß am Morgen wieder satte 5 cm Schnee lagen. Von dem taute gestern ein überraschend großer Teil wieder weg, aber für morgen hat die Wettervorhersage wieder Schneefälle angekündigt. Lassen wir uns mal überraschen.

Aktuell schwingt das Wetterpendel übrigens wieder in Richtung Kälte: derzeit sind draußen knapp -8 °C. Wir hatten in diesem Winter zwar auch schon zweistellige Minusgrade, aber nach der vergleichsweise milden Winterwetter der letzten Tage ist das mal wieder eine Abwechslung. :)

Update 27.01.: Heute morgen hatte es tatsächlich frische -14 °C. Das könnte unter Umständen bisheriger Rekord in diesem Winter sein – oder zumindest dicht dran.

PS: Wer sich jetzt über die Trivialität dieses Eintrags wundert – der dient hauptsächlich mir selbst als Gedächtnisstütze und eventuellen späteren Blogeinträgen als Referenz. :D

by Sebastian at January 26, 2010 08:59 PM

January 24, 2010

Sebastian Suchanek

Windows 7 aufgehübscht

Kürzlich hatte ich mich ja über die diversen optischen Unzulänglichkeiten von Windows 7 beschwert. Die Sache hat mir keine Ruhe gelassen und so habe ich ein wenig recherchiert, wie man sich Windows 7 nicht vielleicht doch einigermaßen passabel zurechtkonfigurieren kann.

  • Kleine Desktop-Symbole:
    Die riesigen Desktop-Symbole, wie sie in Windows 7 standardmäßig verwendet werden, empfinde ich als ebenso riesige Platzverschwendung. Dagegen hilft die folgende Einstellung: Rechtsklick auf den Desktop → AnsichtKleine Symbole.
    Damit werden zwar noch die Verknüpfungs-Pfeilsymbole an den Icons überproportional groß dargestellt, aber vielleicht findet sich dagegen auch noch ein Heilmittel. :)
  • Taskleiste: An der Taskleiste sind einige Veränderungen nötig, um sie ähnlich wie in Windows NT aussehen zu lassen. Dazu führt man einen Rechtsklick in die Taskleiste aus und wählt Eigenschaften aus. Im sich öffnenden Dialogfenster kann man gleich zwei Einstellungen treffen:
    1. Ein Haken bei Kleine Symbole bewirkt genau das, was die Beschriftung verspricht: Die Riesensmybole auf ein handlicheres Maß eindampfen.
    2. Im Auswahlfeld Schaltflächen der Taskleiste wählt man Nie gruppieren. Dadurch erhalten Einträge in der Taskleiste zum einen ihre Titelbeschriftung zurück und zum anderen werden mehrere Fenster einer Anwendung nicht mehr zu einem Symbol zusammengefaßt.

    Die Aufhebung der Fusion zwischen der alten Taskleiste und der Schnellstartleiste zur „Superbar“ erfordert einen kleinen Trick: Zunächst richtet man sich eine neue Symbolleiste in der Taskleiste ein durch Rechtsklick in die Taskleiste und SymbolleistenNeue Symbolleiste… ein. Im sich öffnenden Dialogfeld kann man prinzipiell jeden Ordner auswählen, ich halte es aber für geschickt, denjenigen Ordner auszuwählen, den Microsoft extra dafür vorgesehen hat, nämlich „%USERPROFILE%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch“.
    Anschließend muß man die Symbolleiste selbst auch noch ein bißchen aufhübschen:

    • Zuerst im Kontextmenü der neuen Schnellstartleiste die Häkchen bei Titel anzeigen und Text anzeigen entfernen.
    • Dann im Kontextmenü der Taskleiste den Haken bei Taskleiste fixieren entfernen.
    • Dies ermöglicht es, die Breite der Schnellstartleiste anzupassen und diese auch nach links an das Startmenü-Symbol zu verschieben.
    • Danach kann man durch das erneute Setzen des entsprechenden Hakens die Taskleiste wieder fixieren, was die punktförmigen Trennsymbole zwischen den Taskbarteilen wieder verschwinden läßt.
    • Wenn man die neue Schnellstartleiste nach Wunsch gefüllt hat, wird man die in der Superbar fest „angetackerten“ Smybole wieder los, in dem man mit der rechten Maustaste darauf klickt und Dieses Programm von der Taskleiste lösen auswählt.

  • Den meiner Meinung nach sehr nervigen Transparenzeffekt der Fensterrahmen wird man los, in dem man einen Rechtsklick auf den Desktop macht und Anpassen aufruft. Im sich öffnenden Fenster unten auf Fensterfarbe klicken den Haken bei Transparenz aktivieren entfernen. Wer mag, kann im Anpassen-Fenster auch gleich das Design Windows – klassisch auswählen und erhält damit den Windows-NT-Look zurück. Damit funktioniert dann allerdings die Fenstervorschaufunktion „Aero Peek“ der Taskleiste nicht mehr.

Hat man das alles getan, sieht Windows 7 ingesamt schon deutlich angenehmer aus. So angenehm, daß ich mir zumindest vorstellen könnte, zukünftig damit zu arbeiten. ;)

An dieser Stelle möchte ich auch noch ein nettes Detail erwähnen, das sich in Windows 7 tatsächlich gegenüber früheren Versionen verbessert hat: Bislang nutze ich unter Windows XP ein kleines Tool, das mir bei jedem Systemstart aus einem Pool von Bildern zufällig ein Desktop-Hintergrundbild auswählt. Windows 7 bringt dafür nun eine ähnliche Funktionalität mit, die man wie folgt einrichtet:

  • Im bereits oben beschriebenen Anpassen-Fenster aus dem Kontextmenü des Desktops klickt man unten auf Desktophintergrund.
  • Im sich öffnenden Dialogfenster wählt man Bildpfad das Verzeichnis aus, in dem die gewünschten Bilder liegen. Daraufhin bekommt man eine Vorschau aller Bilder in diesem Ordner zu sehen und kann durch setzen von Häkchen bei jedem einzelnen Bild entscheiden, ob es verwendet werden soll.
  • Zusätzlich kann man unter Bild ändern alle: noch die Frequenz des Wechsels einstellen.

by Sebastian at January 24, 2010 12:28 PM

January 19, 2010

Sebastian Suchanek

Vorläufig enttäuscht

Vor einigen Tagen hatte Bryan Carnathan bereits den ersten Teil seines 1D-Mk4-Reviews gepostet, darunter High-ISO-Beispiele die nichts gutes erahnen ließen. Heute dann wurde ich auf einen Vergleichstest zwischen Canon EOS 1D Mark IV, EOS 5D Mark II und Nikon D3s aufmerksam (via), der Eindruck untermauerte: Die 1D4 liefert bei hohen ISO-Werten eine massiv schlechter Bildqualität als die Nikon D3s. Wirklich überraschend kommt das allerdings nicht. Während sich die Nikon D3s mit moderaten 12 Megapixeln auf einem Vollformat-Sensor begnügt, sind bei der 1D Mark IV gleich 16 Megapixel – also 33% mehr – auf einen Sensor, der eine etwa um den Faktor 1,6 kleinere Fläche hat, gepfercht. Das ergibt eine um den Faktor 2,2(!) höhere Pixeldichte und da sowohl Nikon als auch Canon die Physik nicht wirklich außer Kraft setzen können (und auch in technologischer Hinsicht beide nur mit Wasser kochen), muß quasi zwangsläufig bei Canon die Bildqualität leiden.

Zumindest aus produktpolitischer Sicht (wenn auch nicht aus physikalischer) ist bei obigem Test auch erstaunlich, daß das eineinhalb Jahr alte Gehobene-Mittelklasse-Modell 5D Mark II bei der Bildqualität besser abschneidet – jedenfalls in den verfügbaren – als der aktuelle Profibolide. Auch die aus der Gerüchteküche herausbrodelnden 32 Megapixel der möglichweise schon nächsten Monat kommenden EOS 1Ds Mark IV lassen da nichts gutes erahnen. Vor diesem Hintergrund verwundert es dann auch kaum noch, daß Canon die 5D2 mit dem alten Autofokus-System des Vorgängermodells „kastriert“ hat – es würden wohl zu viele Kunden zur billigeren 5D2 statt zur 1D-Serie greifen. Entsprechend bin ich auch selbst immer mehr von Canons Produktentwicklung enttäuscht und bedaure zunehmend, beim Einstieg in die Welt der digitalen Spiegelreflexkameras nicht doch zu Nikon gegriffen zu haben. :(

by Sebastian at January 19, 2010 09:17 AM

January 12, 2010

Sebastian Suchanek

Daisy II

Vor zwei Tagen hatte ich ja geschrieben, daß es eigentlich keinerlei sachlichen Grund gibt, hier in meiner Gegend wegen Wintertief „Daisy“ Panik zu schieben. Dummerweise sehen das die Bahn und der Gemeine Autofahrer als solches diametral anders und fahren ihren individuellen Katastrophenplan ab. Und die Wetterfrösche liegen auch daneben. Aber der Reihe nach:

Während die „starken Schneefälle“, die der Deutsche Wetterdienst für Samstag und Sonntag angekündigt hatten, im Rhein-Main-Gebiet eher durchschnittlich ausfielen, kamen am Montag-Nachmittag in Darmstadt zeitweise Schneemengen vom Himmel, die schon eher an eine Winterkatastrophe hätten glauben lassen können.

Schneefall in Darmstadt

Schneefall in Darmstadt

(Ja, ich weiß, daß das Bild nicht viel taugt, aber mehr als ein Beweisfoto soll das gar nicht sein. ;-) )

Die starken Schneefälle hielten aber nur kurz an, so daß insgesamt nur wenige Zentimeter Neuschnee am Boden zusammenkamen und damit in Stockstadt abends ca. 8 cm Schnee lagen (was, wie gesagt, hier schon als „viel Schnee“ durchgeht.)

Nervig wurde es dann am Abend: Mein Zug nach Hause fuhr zwar pünktlich in Darmstadt am Hauptbahnhof ab, stand dann aber sage und schreibe eine Stunde(!) in Darmstadt-Nord wegen eines in Messel liegengebliebenen Zuges. Gesagt hat das zwar keiner, aber nachdem wegen des Winters sogar schon die Eurostar-Züge ausfallen, würde es mich nicht wundern, wenn die Panne in Messel ebenfalls dem Wetter geschuldet wäre.

Heute morgen wurde dann mein Zug nach Darmstadt gleich im Bahnhof mit 20 min Verspätung angesagt, weswegen ich mich spontan entschloß, das Auto zu nehmen. Das erwies sich als mäßig effizient, fühlten sich doch zahlreiche andere Autofahrer auch mit vollkommen schneefreien Straßen überfordert: Auf dem Abschnitt der B26, auf dem 70 km/h erlaubt sind (und normalerweise 100 km/h problemlos möglich wären), fuhren die Leute nur 40–60 km/h. Auf dem autobahnähnlich ausgebauten Abschnitt, auf dem 130 km/h erlaubt sind, und normalerweise viele 140 km/h und schneller fahren, war ich mit 110–120 km/h einer der schnellsten. Und von der Auffahrt Roßdorf in die Darmstädter Innenstadt, was man unter günstigen Bedingungen in gut 5 min schafft, brauchte ich wegen mehrerer Kilometer Stau 20 min. :roll:

Fazit: Wenn’s partout keine Katastrophe geben will, machen sich die lieben Mitmenschen selbst eine. Kann ja nicht sein, daß die ganzen schönen Ankündigungen umsonst waren… :(

by Sebastian at January 12, 2010 09:57 PM

Christian Sahm

Boulderträume

Je mieser das Wetter, je schlechter meine Form, je nervender die Arbeit, um so mehr würde ich dafür geben, bei blauem Himmel, Sonnenschein und 12°C in Bleau um die Blöcke zu schlendern…

Leider bin ich davon noch gut drei Monate entfernt. Erst Ende April (@Markus: Oder??) geht es wieder mit den Jungs ins Boulderparadies. Und ich bin noch stiller Hoffnung, dass ich bis dahin in besserer Verfassung sein werde.

Denn warum auch immer, irgendwie komme ich im Moment nicht so richtig zu Potte. Ich komme weder zum Klettern noch zum Bouldern (außer an der heimischen Wand). Und irgendwie zieht und ziept es auch an allen Ecken. Als nächstes werde ich mir wohl mal meinen Kletterbalken aufhängen, um die Basics zu trainieren… und dann mal wieder für den Spaß nach Mainz ins Blockwerk gondeln. Für Klettern habe ich im Moment wenig Trieb, also muss es Bouldern sein.

Btw, warum muss die nächste Boulderhalle eigentlich in Mainz sein? Jungs, sollten wir nicht doch ne eigene hier im Nahbereich eröffnen??

by Christian at January 12, 2010 08:42 PM

January 10, 2010

Sebastian Suchanek

Daisy

Freitag ging es los: Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Tief „Daisy“, das deutschlandweit starken Schneefall, Sturm und Schneeverwehungen bringen sollte. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stieß ins selbe Horn und forderte zum Anlegen von katastrophentauglichen Vorräten für drei bis vier Tage auf. (Daß der Stern hier von „Hamsterkäufen“ schreibt, spricht bereits für sich – aber dazu später mehr.) Die Medien berichteten von knapp werdendem Streusalz und malten ebenfalls Katastrophenszenarien an die Wand.

Und was kam am Samstag und Sonntag? Tatsächlich Schnee! Das war Anfang Februar kaum abzusehen! Und wie hoch der sich auftürmte: Hier in den Niederungen des bayrischen Untermains atemberaubende 6 cm hoch, im Spessart gar 10 cm!

OK, ich gebe es zu, die besagten 6 cm gehen hier in der Tat bereits als „viel Schnee“ durch, aber das ist dennoch weit, weit weg von dem, was ich als Katastrophenlage bezeichnen würde. Und ich glaube auch nicht, daß Spessartgemeinden unter 10 cm Schnee ächzen. Entsprechend verschaukelt habe ich mich von den Warnungen gefühlt. Ich brauche natürlich keinen Katastrophen­winter, aber ich mag einen Winter mit viel Schnee und so kam mir das, was „Daisy“ tatsächlich brachte, gerade recht.

Aber offensichtlich geht das nicht allen Leuten so, der moderne Hochzivilisationsmensch ist bereits mit ein bißchen Schnee überfordert, vorneweg diverse Autofahrer. Und ebenso überfordert ist besagtes Individuum, wenn es nicht jeden Tag zum Supermarkt rennen kann – siehe oben. Was er/sie/es dort will, ist mir allerdings auch nicht ersichtlich, denn Plastikgeld funktioniert derzeit ja bekanntlich nicht so recht. Und in diesem Zusammenhang spricht es eben Bände, wenn man eine Bevorratung von Lebensmitteln für vier Tage als „Hamsterkäufe“ bezeichnet. Zur Erinnerung: Es ist noch nicht so lange her, daß unsere Eltern und Großeltern im Herbst Vorräte angelegt haben, die notfalls über den halben Winter gereicht hätten.

Sascha zieht da auch völlig zu recht Parallelen zur Schweinegrippe Neuen Grippe: Erst jede Menge Gewese in den Medien und dann stellt sich hinterher doch heraus, daß es viel Lärm um (fast) nichts war. Was mir allerdings in diesem Zusammenhang ernsthaft Sorgen macht: Wenn noch mehr solche „Luft-Warnungen“ kommen, ist irgendwann mal der Punk erreicht, in den auch eine berechtigte Warnung nicht mehr ernst genommen werden und dann hinterher jeder dumm guckt, weil’s doch so schlimm kam wie prognostiziert.

Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben: Im Nordosten Deutschlands wütet Daisy aktuell wohl in der Tat vergleichsweise heftig. Warum dafür allerdings Katastrophenwarnungen für ganz Deutschland herausgeben muß, ist mir dann aber doch schleierhaft. Bezeichnenderweise zeigte gestern Abend Unwetterzentrale.de für meinen Wohnort Warnstufe Rot, während es draußen den ganzen Abend windstill war und keine einzige Schneeflocke vom Himmel fiel.

Um zum Schluß noch mal zu etwas positivem zurückzukommen: Natürlich gibt es auch (noch) Mitmenschen, die kein Problem mit ein wenig Schnee haben. Die sind heute zum Beispiel in den Schönbusch gegangen und hatten dort viel Spaß beim Schlittschuhlaufen, Eishockey-Spielen, Eisstockschießen oder einfach beim Spazierengehen. Noch spaßiger wäre es natürlich gewesen, wenn das Wetter nicht so trüb gewesen wäre, aber ich habe dennoch ein paar Bilder mitgebracht:

Schönbusch

Schönbusch

Eisstockschießen

Eisstockschießen

Eisstockschießen

Eisstockschießen

Eisstockschießen

Eisstockschießen

Hund

Hund

Hunde

Hunde

Eishockey

Eishockey

by Sebastian at January 10, 2010 08:20 PM

January 08, 2010

Christian Sahm

Neues Jahr, alles wird besser

Ich stelle das jetzt einfach mal so in den Raum: Alles wird besser in 2010.

Wie ich auf die Idee komme? Nun, 2009 war echt durchwachsen. Also richtig durchwachsen. International, national, personal… äh persönlich… egal.

2010 fing zwar wenig verheissungsvoll an, um nicht zu sagen, auch oder immer noch reichlich beschieden, aber gerade deshalb sollte es ja nun langsam wieder aufwärts gehen…

Zumindest damit es im wahrsten Sinn des Wortes wieder aufwärts geht, ist seit 4.1. wieder Diät angesagt. Ziel: bis Bleau, Ende April, 12 kg runter. Ausserdem wieder regelmäßig an die Boulderwand und Klimmzüge und Deadhangs und heute bin ich zum ersten Mal seit gefühlten 100 Jahren joggen gewesen. Mit Cooper, nachts, bei Schneesturm und minus 4°C… hat schön gebrannt. In der Lunge und v.a. im Gesicht (nie gegen den Wind joggen, wenns schneit).

Aber was muss, das muss…

by Christian at January 08, 2010 09:57 PM

January 06, 2010

Sebastian Suchanek

Farbverwirrung

So langsam nähere ich mich bei meinem CD-Regal dem Punkt, an dem ich die Schubladen-Frontplatten (und auch den Rest) mit der richtigen Farbe versehen kann. Allerdings waren diverse Versuche mit noch vorhandener und frisch im Baumarkt gekaufter (Praktikers 20% sei Dank) Lasur nicht von Erfolg gekrönt. Die Lasur deckte nicht richtig, die Farben sahen alle irgendwie blaß aus und der richtige Farbton war auch nicht dabei.

Farbversuche mit Lasuren

Farbversuche mit Lasuren

Also habe ich mich dann doch entschlossen, den örtlichen Fachhandel zu konsultieren. Dort empfahl man mir zum Färben eine Beize. OK, da hätte ich selbst drauf kommen können. Zur Oberflächenbehandlung aber – und das hätte ich selbst nie und nimmer genommen – sog. „PU-Siegel“-Klarlack in der Seidenmatt-Version. Der Spaß war auch nicht billig, für die 1-l-Flasche Beize und das 750-ml-Döschen Lack habe ich über 30,- € hingeblättert. :|

Allerdings, und da hat sich der Besuch im Fachhandel dann doch gelohnt, sieht das Ergebnis in der Tat sehr ansprechend aus.

Farbmuster mit Beize und Klarlack

Farbmuster mit Beize und Klarlack

In der Mitte sieht man die reine Beize, rechts daneben nach einer Lackschicht und ganz rechts mit zwei Lackschichten. Links auf dem Bild ist der Klarlack außerdem auf dem rohen Holz zu erkennen. Das ergibt für meinen Geschmack ebenfalls eine ansprechende Oberfläche, also werde ich wohl die eigentlichen Schubladen auch gleich mit diesem Lack behandeln.

Arbeits- und zeitaufwendig wird die Sache allerdings auch, denn zuerst muß natürlich gebeizt werden, dann einmal lackieren, schleifen und ein zweites mal lackieren, das alles natürlich jeweils von einem Tag Trocknungszeit unterbrochen.

Aber bis es soweit ist, muß ich noch einige Kleinigkeiten am „Holzbau“ feintunen. :) (Und davor noch einige andere Dinge erledigen…)

by Sebastian at January 06, 2010 11:01 PM

December 31, 2009

Sebastian Suchanek

Windows 7, erste Eindrücke

Nachdem ja seit einiger Zeit der Streamer in meinem Desktop-PC unter Windows XP nicht mehr funktioniert, habe ich in den letzten Tagen spaßeshalber mal Windows 7 Professional parallel installiert, in der Hoffnung, mittelfristig vielleicht darüber meine Backups auf Bänder machen zu können. Eine ungenutzte Partition war schnell gefunden und so konnte ich die Parallelinstallation problemlos in Angriff nehmen.

Die erste positive Überraschung war, daß sich das Win7-Setup-Programm direkt aus WinXP heraus starten läßt, das „Initialbooten“ vom Installationsmedium für Umsteiger also entfällt. Allerdings beschränkt sich dieser erste Schritt auf das Kopieren und Entpacken größerer Dateimengen auf die Zielpartition, für die komplette weitere Installation wird dann doch ein Neustart (und in der Folge des Installationsprozesses noch ein weiterer) fällig. Aber immerhin ist zu diesem Zeitpunkt bereits der Bootmanager auf der Festplatte eingerichtet, der eine Wahl zwischen – in meinem Fall – der alten XP- und der neuen 7er-Installation erlaubt.

Danach setzen dann aber auch relativ zügig die ersten microsoft-/windows-typischen Enttäuschungen und Ernüchterungen ein. Den oft gehörten Jubel „Windows 7 bringt ja sooo viele Treiber mit!!!“ kann ich schon mal nicht bestätigen: Daß ein Betriebssystem, das hauptsächlich für Desktops gedacht ist, im Jahr 2009 keine Treiber mehr für meine beiden SCSI-Controller (Tekram DC-395U und Adaptec 29160) mitbringt, darüber kann ich gerade noch hinweg sehen. Schließlich findet SCSI realistisch betrachtet heutzutage nur noch im Serverbereich statt. Daß aber auch weder für den Realtek-Onboard-Soundchip noch für den Onboard-RAID-Controller (Promise 378 – an dem hängt meine Festplatte mit der wichtigen Datenpartition!) eigene Treiber im Repertoire hat, finde ich dann doch sehr befremdlich. So gesehen muß man dann schon fast wieder froh sein, daß es mit dem Marvell-Netzwerk-Chip auf Anhieb und mit Bordmitteln geklappt hat, schließlich lädt Windows 7 gleich bei der Installation Updates nach und will sich übers Internet aktivieren. :|

Nahtlos weiter geht’s dann mit der Optik: Windows 7 ist bunt. Sehr bunt. Entgegen erster Gerüchte bringt Windows 7 zwar immer noch die Option zu einer Windows-2000-Optik mit, so richtig toll sieht die aber unter Win7 auch nicht mehr aus. Dazu trägt unter anderem die – höflich formuliert – gewöhnungsbedürftige neue Taskleiste bei. Nicht nur, daß sie gigantisch groß ist und damit gerade bei 16:9-Monitoren wertvollen vertikalen Bildschirmplatz kostet, nein, sie hat auch gegenüber WinXP ihr Verhalten drastisch geändert. Schnellstartleiste und Taskleiste sind zu einem undefinierbaren Konglomerat verschmolzen. Startet man eine Software aus der Schnellstartleiste, führt das nicht zu einem neuen „Eintrag“ in der Taskleiste; stattdessen kann nun das aktive Fenster ebenfalls über das Schnellstartleistenicon (was für ein Wort…) aufgerufen werden. Standardmäßig werden nun auch alle Fenster einer Anwendung zu einem einzigen Icon (ohne Namen dahinter!) in der Taskleiste gruppiert. Das kann man zwar in engen Grenzen umkonfigurieren, aber wirklich schöner wird’s dadurch auch nicht.

Und um noch einmal auf die Größe von Darstellungselementen zurückzukommen: Zumindest standardmäßig (ich habe noch nicht getestet, ob man es umkonfigurieren kann), sind nun auch Desktop-Icons gigantisch groß. Das mag auf den ersten Blick hübsch bunt aussehen, führt aber zu einer riesigen Platzverschwendung. Wenn ich mir einen neuen, größeren Monitor kaufe, dann tue ich das, weil ich mehr Platz auf dem Bildschirm haben will. Warum erdreistet sich dann Microsoft, mir diesen Platz postwendend wieder mit unnötig großen Bildschirmelementen wegzunehmen!? :evil:

Man merkt’s, begeistert bin ich von Win7 nicht wirklich. Allerdings wird es – sofern ich nicht zu Linux oder MacOS wechseln will – aus mehreren Gründen mittel- bis langfristig keine Alternative zum Wechsel auf Win7 geben. :| Bis dahin ist aber noch jede Menge Zeit, herauszufinden, wie man sich Win7 nicht doch noch möglichst angenehm zurechtkonfiguriert bzw. mich selbst an Win7 zu gewöhnen. ;)

Ach ja, um auf die eingangs erwähnte Motivation zum Testen zurückzukommen: Die bewährte windowseigene Backupsoftware NTBackup läuft unter Win7 nicht mehr und die Nachfolgesoftware kann nicht mehr auf Bänder schreiben. Also alles in allem „Satz mit X“.

by Sebastian at December 31, 2009 01:15 PM

December 30, 2009

Sebastian Suchanek

Von Attentätern und Scannern

Eigentlich war die Sache absehbar: Kaum gibt es ein versuchtes Sprengstoffattentat auf ein Passagierflugzeug – obendrein in Amerika! – werden als allererstes in einem Anfall von blindem Aktionismus die Sicherheitsmaßnahmen an den Flughäfen planlos erhöht.

Die Angelegenheit kam mir von Anfang an komisch vor. Al-Qaida, die selbe Terror-Organisation, die es 2001 geschafft hat, gleichzeitig vier Passagierflugzeuge zu entführen und drei davon ins World Trade Centre bzw. das Pentagon fliegen zu lassen, setzt acht Jahre später einen Attentäter in ein Flugzeug, der zu ungeschickt ist, seinen Sprengsatz zu zünden? Und dieser Sprengsatz hätte natürlich in einem Nacktscanner – um deren Einführung bzw. Einsatz es in letzter Zeit recht ruhig geworden war – rechtzeitig entdeckt werden können? Ein Schelm, wer böses dabei denkt, Hanlon’s Razor hin oder her.

Die passenden Reaktionen haben denn auch nicht lange auf sich warten lassen. Die Niederlande, die sich bereits in der jüngeren Vergangenheit mit Überwachungsmaßnahmen unangenehm hervorgetan haben, haben im Eilverfahren beschlossen, baldmöglichst Körperscanner in den Niederlanden einzuführen und gleichzeitig die EU aufgefordert, den Einsatz dieser Scanner europaweit zu erlauben bzw. einzuführen. Auch in Deutschland überlegt Bundesinnenminister Thomas de Maizière in bester Tradition seines Amtsvorgängers Schäuble, die Scanner einzuführen. Die bayrische Innenministerin Beate Merk ist da sogar schon einen Schritt weiter und überlegt nicht mehr, sondern will direkt den Einsatz der Scanner.

Geschichte wiederholt sich also doch: Besonders der 11. September 2001 und seither auch die meisten kleineren und größeren Terroranschläge und sonstigen Verbrechen wurden systematisch dazu genutzt, immer weitere Überwachungs­maßnahmen zu installieren. Diesmal sind die Parallelen zu 9/11 wieder besonders groß, bis hin zu US-Geheimdienst-Pannen im Vorfeld und auch diesmal kann der Attentatsversuch wieder problemlos als Rechtfertigung zur Einführung weiterer Überwachung dienen. Man mag mich paranoid nennen, aber die jüngsten Ereignisse passen gut ins Bild. Zu gut für meinen Geschmack.

by Sebastian at December 30, 2009 02:45 PM

December 29, 2009

Christian Sahm

2009 in Bildern

Dieses Jahr habe ich aus den Tausenden Bildern, die ich dieses Jahr machen durfte/konnte/musste, mal einen repräsentativen Querschnitt ausgesucht: 2009 in Bildern. Viel Spaß und Kurzweil…

by Christian at December 29, 2009 09:35 PM

Sebastian Suchanek

Probegeblitzt

Heute habe die ausgeliehenen Funkauslöser nebst 550EX mal dazu genutzt, um damit testweise das „Heimstudio“, in dem ich meine Modelle fotografiere, auszuleuchten. Bislang nutze ich dazu zwei Halogen-Baustrahler à 500 W, die indirekt an die weiße Decke leuchten, als Grundlicht sowie eine Schreibtischlampe mit 60-W-Halogenlampe als Aufheller.

Das Einrichten war denkbar simpel: einfach je ein Blitzständerchen mit Gaffa an die herstehenden Regale geklebt, Blitz mit Funkauslöser reinstecken, Blitzkopf ausrichten, fertig. Nach kurzem „Einschießen“ paßte auch schon die Belichtung: ISO 200, Blende f/22 und beide Blitze jeweils auf 1/4 Leistung. Um die eigentliche Raumbeleuchtung in Form von Leuchtstoffröhren weitgehend auszublenden, habe ich einfach die Belichtungszeit auf 1/250 s reduziert.

Und ich muß sagen, das Konzept besitzt definitiv Charme: keine sperrigen Lampenstative, die im Weg herumstehen, kein Kabelsalat, dank der kurzen Belichtungszeit einfaches Freihand-Fotografieren… :)

Nachteilig ist dabei aber, daß ich definitiv Lichtformer in Form von Softboxen oder Schirmen bräuchte (die dann evtl. doch wieder auf Stative müssten) und ich natürlich auch eine entsprechende Anzahl Blitze (so zwei bis vier zusätzlich zu meinem bereits vorhandenen) plus Funkauslöser erstmal beschaffen müsste. :| Denn so direkt, ohne „Weichmacher“ für das Licht, ist das Ergebnis definitiv noch nicht brauchbar. Die Schatten sind viel zu hart und den einen oder anderen Aufheller könnte das Bild auch noch vertragen:

Beispiel-Blitzbild

Beispiel-Blitzbild

(Das Foto ist abgesehen von Drehen und leichtem Beschneiden sowie Verkleinern und leichtem Nachschärfen unbearbeitet.)

Und auch aus einer weiteren Richtung würde kostenintensives Ungemach drohen: Die 38 cm Naheinstellgrenze meines  2,8/24-70mm (bzw. 28 cm beim 4/17-40) sind zwar durchaus nicht schlecht, aber sicherlich will man mal für Details noch näher ran, was dann eigentlich in der Konsequenz „Makroobjektiv“ bedeutet.

Zusammenfassend kann ich sagen, daß das Konzept definitiv interessant ist, aber eben auch ein paar (Kosten-)Nachteile mit sich brächte. Bleibt abzuwarten, was die Zukunft noch so bringt. ;)

Update – Hier noch schnell zum Vergleich zu obigem Beispielbild das selbe Motiv, diesmal mit meiner aktuellen Dauerlicht-Beleuchtung:

Beispielmotiv im aktuellen Dauerlicht-Setup

Beispielmotiv im aktuellen Dauerlicht-Setup

by Sebastian at December 29, 2009 08:28 PM

December 27, 2009

Sebastian Suchanek

Blitzprodukte II: Chinazünder und 550EX

Seit einiger Zeit sind in der Newsgroup de.rec.fotografie werden die chinesischen (Blitz-)Fernauslöser Yongnuo RF-602 als preiswerte Alternativ zum Beispiel zu Pocketwizards heiß gehandelt. Drf-Regular Sven war nun so nett, mir leihweise ein Set RF-602 zum Testen zur Verfügung zu stellen.

Yongnuo RF-602

Wie gesagt: Mit Preisen im Bereich von 30,- € für ein Sender-/Empfänger-Pärchen sind die gandenlos günstig – preislich kein Vergleich mit den rund 200,- € für ein einzelnes(!) Pocketwizard-Gerät. Auch für Reisende bietet der Youngnuo einen subtilen Vorteil: Er arbeitet auf dem 2,4-GHz-Band, dessen Nutzung weltweit freigegeben ist. Im Gegensatz dazu verwendet Pocketwizard in Nordamerika das 344-MHz- und in Europa das 433-MHz-Band, deren Nutzung auf dem jeweils anderen Kontinent für diesen Zweck nicht erlaubt ist.

Da es im Netz bereits ausführliche Testberichte gibt (zum Beispiel diesen hier, Teil 2), spare ich mir an dieser Stelle das ausführliche Nacherzählen. Daß Synchronisieren auch auf 1/250s problemlos funktioniert, kann ich jedenfalls bestätigen (jedenfalls, wenn man die Blitze auf High-Speed-Sync stellt ;) ) und auch Zünden über gut 30 m Entfernung geht einwandfrei. An dieser Stelle kann ich erfreulicherweise auch dem oben genannten Testbericht widersprechen, denn das mir zur Verfügung gestellte RF-602-Exemplar schafft es, sowohl einen in Standby gegangenen Canon 550EX als auch 580EX II wieder aufzuwecken.

Edit: Der 550EX scheint in der SE-Einstellung zwei Standby-Modi zu kennen: Einen, in dem nach relativ kurzer Zeit das Display deaktiviert und einen weiteren „Tiefschlaf“, der später einsetzt. Aus ersterem kann der RF-602 den Blitz wecken, aus letzterem nicht.

Auch das Metallgewinde im Fuß des Empfängerteils weiß zu überzeugen, denn man kann auch einen großen 580EX II problemlos selbst waagrecht daran „aufhängen“. Subjektiv sogar stabiler als mit dem Plastikfüßchen, das Canon mit seinen Blitzen ausliefert.

Also alles super? Naja, nicht ganz. Denn warum Yongnuo dem Empfänger- und besonders dem Sendeteil keine Möglichkeit spendiert hat, diese in einem Bitzschuh zu fixieren, wird wohl auf immer deren Geheimnis bleiben. :| So richtig wohl ist mir nicht bei dem Gedanken, mit dem Sender nur mehr oder weniger lose auf die Kamera gesteckt herumzuturnen, jedenfalls nicht. Und ganz „nebenbei“ ginge mit den Yongnuos die Kompatibilität zu Pocketwizard-Nutzern wie Christian verloren.

Canon 550EX

Wenn man mit mehreren Blitzen arbeiten will, muß man diese sich natürlich zuvor irgendwie beschaffen. Und gerade beim Canon 580EX II ist der Anschaffungswiderstand (sprich: Preis) unangenehm hoch. Da ich aber nicht auf Systemblitze nicht verzichten will, um mir die Möglichkeit von TTL-Blitzen etc. offen zu halten (und somit Billigblitze von Drittanbieter ausscheiden), hatte ich mir den älteren Canon 550EX, den man auf eBay vergleichsweise günstig bekommt, als mögliche Alternative ausgeguckt. Um diese Entscheidung auf Praxistauglichkeit zu prüfen, hatte mir Sven auch gleich einen ebensolchen 550EX mit ins Paket gelegt.

Daß der 550EX in einigen Details wie Kopfverstellung (zwei getrennte Entriegelungsknöpfe für Drehen und Neigen im Vergleich zu einem gemeinsamen Knopf beim 50EX II) und Blitzschuhfixierung (Schraub- vs. Hebelklemmmechanik) anders ist, wußte ich schon durch vorheriges Anschauen von Vergleichstabellen. In der Praxis finde ich auch die Bedienung des 550EX mittels teilweise versenkter Knöpfe und Schiebeschalter etwas fummeliger als beim 580EX II mit seinem Drehrad, aber ingesamt noch akzeptabel. Stärker überrascht hat mich da schon, daß man im manuellen Modus den 550EX nur in ganzen Blendenstufen statt in Drittelblendenstufen wie den 580EX II einstellen kann. Halbe Blendenstufen hätte ich eigentlich schon erwartet…

Und auch aus einer ganz anderen Ecke hält der 550EX eine unangenehme Überraschung parat: Er macht Krach, und das nicht zu knapp. Sobald er eingeschaltet ist, läßt er ein für meine Begriffe recht lautes Fiepen der Ladeelektronik vernehmen, das mir nach einiger Zeit regelrecht unangenehm wurde. Im Vergleich dazu verhält sich der 580EX II absolut ruhig. (Wenn man mal vom obligatorischen *PUFF* beim Zünden des Blitzes absieht.)

Der nächstkleinere aktuelle Blitz von Canon, der 430EX II, hat zwar die aufgezählten Nachteile des 550EX nicht und ist auch rund 1/3 billiger als der 580EX II, nur halt eben auch um ca. 1/4 schwächer. Und gerade die Bagger-Blitz-Aktion hat mir gezeigt, daß man eigentlich nie genug Blitzleistung haben kann.

Vor diesem Hintergrund bin ich mit meiner Entscheidung für Zweitblitzgeräte ungefähr so weit wie zuvor… :|

by Sebastian at December 27, 2009 09:23 PM

Erste Canon EOS 1D Mk4 ausgeliefert

Beinahe hätte ich’s vergessen. ;) Kurz vor Weihnachten hat Canon die ersten Exemplare der brandneuen EOS 1D Mark 4 an Endkunden ausgeliefert. Jetzt heißt es also erste Erfahrungsberichte und Testergebnisse mit der Kamera abzuwarten, denn immerhin war Canon in der jüngeren Vergangenheit unangenehm kreativ, wenn es darum ging, Fehler auch in hochwertige Kameras einzubauen. Zur Auswahl stünden da zum Beispiel ein hakeliger Autofokus oder schwarze Pixel an hellen Lichtquellen

Wie gesagt: Tests abwarten und Tee trinken. Eilig hab ich’s ohnehin nicht, denn wer rennt schon freiwillig in der Einführungsphase raren Kameras hinterher und zahlt Mondpreise? ;)

by Sebastian at December 27, 2009 07:58 PM

December 25, 2009

Sebastian Suchanek

Gehrungspuzzle

Nachdem schon vor einem knapp einem Monat die fehlenden Radiusfräser eingetroffen waren, konnte ich inzwischen schon mal die Zierleisten für das CD-Schrank-Projekt fertig fräsen. Danach war leider erstmal wieder Spachteln mit Holzkit und Schleifen angesagt, da die Fräser eine für meinen Geschmack zu rauhe Oberfläche hinterlassen haben. Auch dieser Schritt ist schon seit einer Weile abgeschlossen, so daß ich meinen Weihnachtsurlaub dazu nutzen kann, die Profilleisten passend zuzusägen und auf die Schubladenfrontplatten zu kleben. Das Zusägen ist ein ziemliches Gefummel, denn bis die Leisten wirklich mit Gehrung und allem drum und dran passen, ist auch immer noch eine ganze Menge Schleifen und Feilen an den Schnittflächen nötig.

Inzwischen ist aber die erste Frontplatte schon fertig und an der zweiten Platte trocknet gerade der Leim. :)

Zuschneiden und Aufleimen der Zierleisten

Zuschneiden und Aufleimen der Zierleisten

by Sebastian at December 25, 2009 05:17 PM

December 24, 2009

Christian Sahm

Frohe und geruhsame Weihnachten

Xmas Cooper

Das wünsche ich Euch allen! Cooper auch, bestimmt.

Nehmt Euch die Zeit und die Ruhe, die Euch sonst nicht gegönnt ist und genießt die paar Tage für Euch!

Xmas Cooper

by Christian at December 24, 2009 02:32 PM

December 22, 2009

Sebastian Suchanek

Internetgebühr gekippt

Gestern hat das Verwaltungsgericht Braunschweig ein wie ich finde bemerkenswertes Urteil gefällt: Die GEZ-Gebühr für Internet-PCs ist nicht zulässig. Bevor Mißverständnisse aufkommen: Grundsätzlich finde ich den gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk schon eine sinnvolle Einrichtung – einfach, um Fernsehjournalismus wirtschaftlich zumindest etwas unabhängiger zu machen. (Daß die ÖR-Sender dagegen nicht politisch unabhängig sind, hat leider der Fall Brender gezeigt – aber das ist eine andere Geschichte.)

Dessen ungeachtet fand ich es allerdings schon bei der Einführung der entsprechenden „Gebührenerweiterung“ mehr als dreist, wie die Sender einfach ihren eigenen Bedarf neu definiert haben und über die GEZ mit dem Internet ein Medium in (Kosten-)Beschlag nehmen wollten, in denen sie bestenfalls ein Nischendasein führten und führen; sich hier also quasi in ein gemachtes Nest setzen wollten. Umso mehr begrüße ich also das oben genannte Urteil aus Braunschweig.

Gleichzeitig finde ich die Sache aus einem anderen Betrachtungswinkel mehr als bedenklich: In letzter Zeit häufen sich die Fälle, in denen Verordnungen und Gesetze nachträglich wieder von Gerichten kassiert werden. Das zeigt zwar einerseits, daß unser Rechtssystem (noch) funktioniert, andererseits wirft es gar kein gutes Licht auf die Politik. Ist es schlichte Unfähigkeit, die verhindert, daß sich die zuständigen Stellen und Personen vor der Verabschiedung eines Gesetzes Gedanken machen, ob dieses überhaupt Bestand haben kann? Oder ist es Dreistigkeit vom Schlage „man kann’s ja mal versuchen“, Bürgerinnen und Bürger weiter auszunehmen (siehe GEZ), zu bespitzeln oder sonstwie zu gängeln, in der Hoffnung, daß es die Bevölkerung schon schlucken werde? In jedem Fall ist mir dabei ganz und gar nicht wohl…

by Sebastian at December 22, 2009 01:07 PM

December 20, 2009

Christian Sahm

My Buddy

Mein neuer Buddy Cooper macht sich nach etwas über einer Woche bei mir ziemlich gut. Er hat sich weitestgehend eingelebt und ist trotz eisiger Außentemperaturen aufgetaut.

Cooper

Auch wenn er meistens traurig aussieht… das täuscht. Er rennt und spielt und hüpft… ja, er hüpft… aber irgendwie gazellenartig. Nicht wie ein Hund. Zumindest nicht wie ein ausgewachsener Hund.

Gut, das mag einen kausalen Zusammenhang haben, da er hinten an der Hüfte volle 5 cm höher ist als vorne an der Schulter. Was mich vermuten lässt: er wird noch wachsen. Ungleichmäßiges, schubweises Wachsen ist bei großen Hunden nicht ungewöhnlich. Und wenn er denn vorne noch so hoch wird wie hinten, dann wird er mind. 70 cm hoch. Was wiederum die gemeinhin geäußerte Vermutung bestätigen würde, dass Cooper eine “Pogge” ist. Eine Mischung aus Podenco und Dogge:-)

Aber trotz noch mancher unkoordinierter Bewegungen hat er einen Heidenspaß am Laufen, am Spielen mit anderen Hunden und am Tollen im Schnee… und danach an gemütlichem Chillen im Hundebett vor der Heizung…

Cooper

by Christian at December 20, 2009 11:04 PM

December 19, 2009

Alexander Mayer

Alle Jahre wieder?

Es ist mittlerweile auch schon wieder fast ein Jahr her, nämlich am 15.01.2009, da twitterte Dennis in Reminiszenz an Marcs Christbaumtransport mit der Ural einen Link zum Weblog von Dan Bateman, welcher sich durch einen Kommentar in einem befreundeten Weblog dazu herausgefordert sah seinen Christbaum auf dem Motorrad (ohne Beiwagen) zu transportieren.

Gleichentags, ein paar Stunden früher, war ich bei der Zulassungsstelle um die neue 125er Monkey zuzulassen. Da alles relativ reibungslos klappte, war ich an diesem Tag besonders gut gelaunt. Als ich also besagten Tweet, bzw. den darin verlinkten Blogeintrag las dachte ich mir: “Hm… einen Christbaum kann man doch bestimmt auch mit ‘ner Monkey transportieren.”

Also twitterte ich:

@moppedblog OK! Herausforderung angenommen! Wenn mich dieses Jahr jemand daran erinnert hole ich den Christbaum mit der Monkey! :-)

Die Reaktion folgte promt:

http://twitpic.com/1327j – @pistonpin Reicht der 15.12 als Vormerktermin? Der passende Blogpost ist schon geschrieben. Bleiben 11 Monate

Das sorgte schonmal für den nötigen Druck.

TemperaturUm die ganze Sache nicht zu langweilig werden zu lassen wartete ich auf den bis dato kältesten Tag des Jahres. (Das ist natürlich Unsinn! Es war einfach nur schlechtes Timing.)

Die Fahrt war, mit beiden Füßen am Boden und 30km/h VMax, erstaunlich problemlos. Und auch die zuvor ausgedachte Art der Befestigung funktionierte wunderbar. Lediglich das Ziepen an der Oberlippe, vom kondensierten Atem der in den Barthaaren gefror war etwas nervig. Da ich aber im Vorfeld davon ausgegangen bin, dass ich mich die ersten zehn Meter bereits zwei Mal langgemachet haben würde (was zum Glück nicht so war), will ich mal nicht meckern.

Trotzdem. Jedes Jahr bräuchte ich das nicht. :)

by Alexander at December 19, 2009 03:34 PM